Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Do 19

19:00  Wildes Herz
in Anwesenheit des Regisseurs Sebastian Schultz
21:00  Der Hauptmann (OmeU)

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Fr 20

keine Vorstellung 



Mo 23

18:00  Der Hauptmann (OmeU)
20:00  Audre Lorde – The Berlin Years (OmU)
in Anwesenheit der Regisseurin Dagmar Schulz und der Co-Autorin Ika Hügel-Marshall
22:15  Wildes Herz

Di 24

18:15  Der Hauptmann (OmeU)
20:30  Zurück auf Anfang
Robert Schwentke: Eierdiebe

in Anwesenheit des Regisseurs
22:15  Wildes Herz

Mi 25

18:00  Der Hauptmann (OmeU)
20:00  Deckname Jenny
in Anweseheit des Filmteams
22:15  Wildes Herz


Fr 27

keine Vorstellung 


So 29

18:00  Mietrebellen (OmeU)
in Anwesenheit des Filmteams
20:00  Zeit für Utopien
in Anwesenheit von Mitglieder der union coop // föderation
22:00  Wildes Herz

Mo 30

20:30  ExBlicks:
Winner achtung berlin EXBERLINER Film Award
(OmeU)
in presence of the director
22:30  Wildes Herz

Di 01

keine Vorstellung 


Fortsetzung folgt…

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 Lichtblick-04-2018.pdf (2 MB)

European Art Cinema Day

Andres Veiel: Beuys (OmeU)

am Sonntag 15.10., 20:30 Uhr

Am 15. Oktober 2017 geht Europa ins Kino. Über 500 Filmtheater in 36 Ländern feiern den europäischen Film und den Kulturort Kino mit Previews, Klassikern, Kinder- und Jugendfilmen und Veranstaltungen.
Das Lichtblick Kino ist dabei!


© zeroonefilm

Dokumentarfilm, D 2017, 107 min, Regie: Andres Veiel

»Ich bin gar kein Künstler. Es sei denn unter der Voraussetzung, dass wir uns alle als Künstler verstehen, dann bin ich wieder dabei. Sonst nicht.«

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass »Geld keine Ware sein darf«. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. »Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?«, fragt er – und lacht. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer zeichnen in ihrer furiosen, klugen Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte. »Beuys« ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.