Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Mi 25

19:00  Clash (OmU)

Do 26

19:30  Clash (OmU)

Fr 27

keine Vorstellung 

Sa 28

17:00  G20:
Festival der Demokratie?

Video-Abend mit anschließender Diskussion
präsentiert von klassegegenklasse.org
19:00  Clash (OmU)
20:30  Lakino Berlin präsentiert:
La fraternidad del desierto
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Iair Kon

So 29

16:45  Beuys (OmeU)
18:30  Das grüne Gold
in Anwesenheit des Regisseurs Joakim Demmer
22:15  Clash (OmU)

Mo 30

19:00  Clash (OmU)
20:30  EXBLICKS:
Mixed Messages
(OV)
in presence of director Kanchi Wichmann



Fortsetzung folgt…

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Dokumentarfilm

Das grüne Gold

Dokumentarfilm, Schweden/D/Finnland 2016, 82 min, Regie: Joakim Demmer

Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Millionen Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung. Dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt – und sich damit selbst in Gefahr bringt.

Transnationale Landinvestitionen als Konjunkturmaschine oder Ausverkauf des eigenen Landes. Die einen hoffen auf große Gewinne und Fortschritt, die anderen verlieren Existenz und Zuhause. Der erschreckenden Wahrheit auf der Spur, trifft der schwedische Regisseur Joakim Demmer auf Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, kämpfende Umweltaktivisten und vertriebene Bauern. Ein ungeheuerlicher Real-Thriller, der von den scheinbar entlegenen Ecken Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen direkt auf unseren Esstisch führt.

Am Sonntag, 29.10., 18:30 Uhr, in Anwesenheit des Regisseurs Joakim Demmer.
Zusammen mit dem Regisseur werden auch Aktivisten der NGO FIAN Berlin und Friederike Diaby-Pentzlin, Professorin für Gesellschaftsrecht und Wirtschaftsvölkerrecht, zum Gespräch kommen.

Do 05.10. 18:00 Uhr
Sa 07.10. 18:30 Uhr
So 08.10. 16:30 Uhr
Mo 09.10. 19:00 Uhr
Di 10.10. 17:30 Uhr
Mi 11.10. 18:30 Uhr
Do 12.10. 18:00 Uhr
So 15.10. 17:00 Uhr
Mi 18.10. 17:00 Uhr
Mi 25.10. 17:30 Uhr
Do 26.10. 18:00 Uhr
So 29.10. 18:30 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Joakim Demmer