Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Mo 27

19:00  Berlin – Filme der Stadt
Mädchen in Koffer
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche
20:30  EXBLICKS
Lord of the Toys
(OmeU)
in presence of director Pablo Ben Yakov and cinematographer André Krummel

Das gesamte Programm ansehen

Di 28

17:00  get me some HAIR! (OmeU)
20:30  Macht das alles einen Sinn? – Und wenn ja, warum dauert es so lange?
in Anwesenheit des Regisseurs Andreas Wilcke
22:15  Lord of the Toys (OmeU)

Mi 29

17:00  Lord of the Toys (OmeU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Gestern Mitte Morgen
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Peter Zach
22:15  get me some HAIR! (OmeU)

Fortsetzung folgt…

Programm reduzieren
Download Programm-PDF:
 Lichtblick-05-2019.pdf (1.3 MB)
 One_World_Berlin.pdf (345 kB)
 Uebernehmen_wir.pdf (682 kB)

Dokumentarfilm

Der letzte Jolly Boy

Dokumentarfilm, D 2018, 105 min, Regie: Hans-Erich Viet

© Real Fiction

Leon Schwarzbaum, geboren 1921 in Hamburg, aufgewachsen in Polen. Als Einziger seiner Familie überlebt er Auschwitz, Buchenwald, Sachsenhausen. Als Jugendlicher spielt er mit seiner »Boy Group«, den »Jolly Boys«, amerikanischen Swing. Heute lebt der 97-Jährige in Berlin.

Trotz seines hohen Alters sucht er seit ein paar Jahren die Öffentlichkeit, um endlich »die Wahrheit« zu sagen. Davor hat er Jahrzehnte geschwiegen. Erst im Alter entwickelt er die Energie, sich zu erinnern – und vor allem: sich zu äußern. Dies tut er heute mit einer Selbstverständlichkeit und gleichzeitig strikten Höflichkeit, die beeindruckt.

Auf seiner Suche nach Identität und Versöhnung begleiten wir Leon Schwarzbaum zum Landgericht Detmold, wo er im Prozess gegen den SS-Mann Reinhold Hanning zum Nebenkläger wird und als einer der Hauptzeugen auftritt. Wir besuchen seine polnische Heimat Bedzin, und wir fahren gemeinsam nach Auschwitz. Außerdem begleiten wir Leon Schwarzbaum, wenn er im Gefängnis von Zeithain mit Insassen spricht und in der Talk-Sendung »Markus Lanz« über seine Erfahrungen berichtet.

Es entsteht eine filmische Reise durch deutsche Wirklichkeit im Gestern und Heute, auf den Spuren der Lebensgeschichte einer der letzten Überlebenden des Holocaust – eines beeindruckenden Protagonisten.

Do 14.03. 18:00 Uhr
Sa 16.03. 20:00 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Hans-Erich Viet

So 17.03. 18:45 Uhr
Di 19.03. 18:15 Uhr
Mo 25.03. 17:30 Uhr
Mi 27.03. 17:00 Uhr
Mo 01.04. 17:30 Uhr