Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


So 21

17:00  Rote Räte
19:30  Gotti’s Sneak-Review
präsentiert von Martin »Gotti« Gottschild
21:45  High Life (OmU)

Das gesamte Programm ansehen

Mo 22

20:00  High Life (OmU)
22:00  Messer im Herz (OmU)


Mi 24

17:00  Rote Räte
18:00  High Life (OmU)
20:00  Filmklassiker im Lichtblick-Kino
Geschichte der O
(OmU)
Zum 65. Jahrestag der Romanveröffentlichung
mit einer historisch-kritischen und literarischen Einführung durch Dr. Maurice Schuhmann
22:15  Messer im Herz (OmU)


Fr 26

keine Vorstellung 


So 28

18:00  One World Berlin – Menschenrechte aktuell
Face_it! – Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus

Berlin-Preview mit anschließendem Gespräch mit Regisseur Gerd Conradt, Moderation: Axel Bussmer
20:30  High Life (OmU)
22:30  Messer im Herz (OmU)

Mo 29

18:30  High Life (OmU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Mädchen in Koffer
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche
22:00  Messer im Herz (OmU)

Di 30

17:30  Rote Räte
20:00  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams
22:30  High Life (OmU)

Mi 31

17:30  Rote Räte
20:00  High Life (OmU)
22:00  Messer im Herz (OmU)

Fortsetzung folgt…

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Dokumentarfilm

Die rote Linie – Vom Widerstand im Hambacher Forst

Dokumentarfilm, D 2019, 115 min, Buch & Regie: Karin de Miguel Wessendorf, Produzent: Valentin Thurn

»Die rote Linie« erzählt den Protest gegen die Vernichtung des Hambacher Forstes und den Widerstand gegen den Braunkohleabbau aus Sicht verschiedener Gruppen, die sich erst alleine, dann gemeinsam gegen den Energieriesen RWE stellen. Eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte unabdingbar mit den global relevanten Themen Klimawandel, Energiepolitik und ziviler Protestbewegung verknüpft. Der Hambacher Forst ist zu einem Symbol des Widerstandes gegen die bisherige Energiepolitik geworden. Die Auseinandersetzungen um die Räumung des Waldes im Herbst 2018 haben gezeigt, wie dringend die Diskussion um einen früheren Braunkohleausstieg für viele Menschen ist.

Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf Menschen, die sich gegen den Braunkohletagebau im rheinischen Revier wehren: Clumsy, ein junger Waldbesetzer, der im Baumhaus lebt, um die Rodung des Waldes zu verhindern. Antje Grothus, eine Anwohnerin aus Buir, die sich erst mit einer Bürgerinitiative für den Erhalt der Lebensqualität in ihrem Dorf einsetzt und später von der Bundesregierung in die Kohlekommission einberufen wird als Vertreterin der Betroffenen in der Region. Lars Zimmer, ein Familienvater, der in einem Geisterdorf ausharrt, um Sand im Getriebe der Umsiedlung zu sein. Michael Zobel, Naturpädagoge, der erst kleine Führungen anbietet, um für die ökologische Bedeutung eines uralten Waldes zu sensibilisieren und später eine bewegende Ansprache an die Verantwortlichen richtet.

»Die rote Linie« beobachtet, begleitet und mischt sich ein. Nebenbei erleben wir die Entstehung einer Bürgerbewegung, und diskutieren die Frage, wann die Rote Linie überschritten ist und ab welchem Punkt sich Menschen über die persönliche Betroffenheit engagieren.

Mi 29.05. 18:30 Uhr
Sa 01.06. 16:30 Uhr
So 02.06. 22:30 Uhr
Mo 03.06. 17:00 Uhr
Di 04.06. 18:15 Uhr
Mi 05.06. 18:00 Uhr