Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Fr 25

keine Vorstellung 

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Sa 26

16:30  Der junge Karl Marx (OmeU)
18:45  Transit (OmeU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Life Is Bigger

in Anwesenheit des Regisseurs Peter Zach und einiger Protagonist*innen
anschließend:
DJ-Set von Michel Freerix

So 27

16:00  Revolution! – Gesellschaft und Politik im Umbruch
Mohr und die Raben von London

mit einer Einführung des Philosophen Guillaume Paoli
19:00  Fetisch Karl Marx
in Anwesenheit der Regisseure Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz
20:30  Transit (OmeU)

Mo 28

18:15  Transit (OmeU)
20:00  ExBlicks
Partisan – Volksbühne 1992–2017
(OmeU)
in presence of director Adama Ulrich

Di 29

18:45  Transit (OmeU)
20:30  kurz gesehen
Kurz.Film.Tour –
Der Deutsche Kurzfilmpreis
Programm III

in Anwesenheit des Editors Martin Reimers; Moderation: Franziska Kache (AG Kurzfilm)
22:15  Der junge Karl Marx (OmeU)


Fortsetzung folgt…

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Download Programm-PDF:
 Lichtblick-05-2018.pdf (1.8 MB)
 Radical_Frame_2018.pdf (278 kB)
 Saal_2-05-2018.pdf (1 MB)

Dokumentarfilm

Fetisch Karl Marx

Dokumentarfilm, D 2018, 52 min, Regie: Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz

Marx kehrt im Jahr 2018 noch einmal auf die Erde zurück. Er taucht in London auf, in Brüssel, Berlin und Trier. Er steht inmitten der westlichen Welt. Er sieht aus wie immer – auf den Denkmälern. Eine Erscheinung. Die Welt, in der er sich bewegt, befindet sich in einem akuten Umbruch. Das digitale Zeitalter führt zu extremen Veränderungen der Realität. Dieses ungewisse Neue schafft diffuse Ängste. Krisen werden als nicht beeinflussbare Naturkatastrophen wahrgenommen und es wächst die Sehnsucht nach einem Retter.

Kann man heute und in Zukunft mit Hilfe von Marx unsere komplexe und komplizierte Welt erkennen, gar verändern? Ist es dafür schon zu spät? Oder ist der aktuelle Marx-Hype ein Placebo in unsicherer Zeit?

Die Versuchung einfacher Antworten liegt nah, doch nichts wäre wohl tragischer in diesem Moment, als das alte und missbrauchte Götzenbild von Marx als Führer einer antikapitalistischen Arbeiterbewegung wiederzubeleben. Diesem Ritual setzt »Fetisch Karl Marx« das Bild eines radikal kritischen Denkers entgegen, der den Kapitalismus als ein System erkennt, das vor allem menschengemacht ist. Die Rettung liegt nicht in Marx – die Rettung liegt allein in dieser Erkenntnis.

An der Entmystifizierung des Denkmals nehmen teil: Ulrike Herrmann, Gareth Stedman Jones, Slavoj Žižek, Gerd Koenen, Andres Veiel und Thomas Piketty.

So 27.05. 19:00 Uhr

in Anwesenheit der Regisseure Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz

Di 29.05. 17:45 Uhr