Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Do 24

18:00  Rue de Blamage (OmU)

Fr 25

keine Vorstellung 




Di 29

18:00  Genesis 2.0 (OmU)
20:00  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams
22:30  Rue de Blamage (OmU)

Mi 30

17:00  Genesis 2.0 (OmU)
19:00  Rue de Blamage (OmU)
20:30  Das Gegenteil von Grau (OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Matthias Coers

Fortsetzung folgt…

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Dokumentarfilm

Fetisch Karl Marx

Dokumentarfilm, D 2018, 52 min, Regie: Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz

Marx kehrt im Jahr 2018 noch einmal auf die Erde zurück. Er taucht in London auf, in Brüssel, Berlin und Trier. Er steht inmitten der westlichen Welt. Er sieht aus wie immer – auf den Denkmälern. Eine Erscheinung. Die Welt, in der er sich bewegt, befindet sich in einem akuten Umbruch. Das digitale Zeitalter führt zu extremen Veränderungen der Realität. Dieses ungewisse Neue schafft diffuse Ängste. Krisen werden als nicht beeinflussbare Naturkatastrophen wahrgenommen und es wächst die Sehnsucht nach einem Retter.

Kann man heute und in Zukunft mit Hilfe von Marx unsere komplexe und komplizierte Welt erkennen, gar verändern? Ist es dafür schon zu spät? Oder ist der aktuelle Marx-Hype ein Placebo in unsicherer Zeit?

Die Versuchung einfacher Antworten liegt nah, doch nichts wäre wohl tragischer in diesem Moment, als das alte und missbrauchte Götzenbild von Marx als Führer einer antikapitalistischen Arbeiterbewegung wiederzubeleben. Diesem Ritual setzt »Fetisch Karl Marx« das Bild eines radikal kritischen Denkers entgegen, der den Kapitalismus als ein System erkennt, das vor allem menschengemacht ist. Die Rettung liegt nicht in Marx – die Rettung liegt allein in dieser Erkenntnis.

An der Entmystifizierung des Denkmals nehmen teil: Ulrike Herrmann, Gareth Stedman Jones, Slavoj Žižek, Gerd Koenen, Andres Veiel und Thomas Piketty.

So 27.05. 19:00 Uhr

in Anwesenheit der Regisseure Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz

Di 29.05. 17:45 Uhr