Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Fr 21

keine Vorstellung 

Sa 22

keine Vorstellung 

So 23

14:15  Gundermann
18:00  Occupy, Resist, Produce (OmU)
in Anwesenheit des Regisseurs Dario Azzellini
20:45  Happy Lamento


Di 25

19:00  Happy Lamento
20:30  get me some HAIR! (OmeU)
in Anwesenheit der Co-Regisseurin Marian Kiss und der Protagonistin Antoinette Barthel
22:30  Kim hat einen Penis (OmeU)

Mi 26

18:30  Happy Lamento
20:00  Zurück auf Anfang
Stephan Settele – Into the Snowland
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs
22:00  Kim hat einen Penis (OmeU)

Do 27

18:00  Rote Räte
19:00  Nuestro Tiempo (OmU)

Fr 28

keine Vorstellung 

Sa 29

15:30  Nuestro Tiempo (OmU)
18:30  Rote Räte
in Anwesenheit des Regisseurs Klaus Stanjek
20:15  Happy Lamento
22:00  Berlin – Filme der Stadt
Ein Traum in Erdbeerfolie
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Marco Wilms

So 30

16:00  Gundermann
18:15  Happy Lamento
20:00  Rote Räte
21:00  Nuestro Tiempo (OmU)

Mo 01

18:00  Happy Lamento
19:30  Rote Räte
20:30  EXBlicks:
The Good Change: Poles Apart
+ Three Days in Berlin
(OmeU)
in presence of director Kamil Bembnista

Di 02

17:30  Happy Lamento
19:00  Rote Räte
20:00  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams


Do 04

18:00  Rote Räte

Fr 05

keine Vorstellung 

Sa 06

20:00  Roland Klick – Retrospektive zum 80. Geburtstag
Deadlock
(OV Deutsch)
in Anwesenheit des Regisseurs Roland Klick
22:00  Roland Klick – Retrospektive zum 80. Geburtstag
White Star

in Anwesenheit des Regisseurs Roland Klick und des Kameramannes Jürgen Jürges


Mo 08

17:30  Rote Räte
18:30  Im inneren Kreis
Sondervorführung und Q&A mit den Filmemacher*innen zum 2. Jahrestag des G20-Gipfels in Hamburg



Fortsetzung folgt…

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Download Programm-PDF:
 Lichtblick-06-2019.pdf (1.7 MB)
 One_World_Berlin.pdf (345 kB)

Berlin – Filme der Stadt

Gestern Mitte Morgen (OmeU)

Dokumentarfilm, D 1995, 85 min, Buch, Regie, Kamera & Schnitt: Peter Zach, PZF-Produktion, Farbe, Hi8/Betacam

Der Dokumentarfilm folgt in seiner Erzählung den Orten aus Alfred Döblins Buch »Berlin Alexanderplatz«: Am Anfang sieht man einen S-Bahnsurfer in einem Zug, der die Station am Alexanderplatz verlässt. Zu Beginn der 90er Jahre war es in den S-Bahnzügen noch möglich die Türen während der Fahrt zu öffnen. Und das machten die Jugendlichen mit Freude. Sie streckten ihre Körper weit aus der S-Bahn bis ein entgegen kommender Zug zu sehen war.

Es war ein Leben ohne Netz, das die Menschen in Berlin nach dem Fall der Mauer führten. Und im zentralen Bezirk Mitte verdichtete sich dieses Lebensgefühl. Hier trafen die gebliebenen DDR Bewohner auf junge Menschen aus aller Welt, deren Neugier sie hierhergezogen hatte. Es kamen junge Lebenskünstler und solche, die es hier werden wollten. Sie fanden, in diesem noch kurz zuvor von der DDR sehr streng bewachten Grenzraum, leerstehende, sofort bewohnbare oder billig mietbare Wohnungen und eine Freiheit, wie sie in ihrer streng kapitalisierten Heimat verschwunden war.

Von diesen Menschen, den Orten ihres Seins, ihren Sehnsüchten und ihrem Alltag, aber auch von ihrer Kunst erzählt der Film »Aus der Mitte«.

Nur wenige Jahre nach den Dreharbeiten zu diesem Film bekamen viele die Rechnung. Miethaie und Spekulanten übernahmen das Gebiet. Heute leben nur noch wenige der im Film handelnden Personen in diesem Bezirk. Die Freiheit ist auf ein Minimum geschrumpft. Der Bezirk Mitte ist zum Eldorado für Gier und Reichtum geworden. Im Film »Aus der Mitte« ist die Unschuld und die Hoffnung der damaligen Zeit dokumentiert, es war ein Aufbruch ins Utopische.

Im Film zu sehen sind unter anderem:
Christine Hill, Joanna »Joe« Unett, Guy Bettini, Davide de Bernardi, Joëlle Léandre, Sasha Waltz, Nasser Martin-Gousset, Cécile Mertens, Takako Suzuki, Tristan Honsinger, Yuko Kaseki, Marc Ates/Bodenbach, Staatskapelle Berlin + Motti Kastòn, Christof Schaffelder, Ulrike Steglich, Rainer Blankenburg, Götz Müller-Zimmermann, T. L. Evans, Johnny Zabala, Motion Dance Group, Daniel Spielwein, Jochen Berg, Heike Ellen Marion Stephan, SP38, Jörg Janzer, Brad Hwang,  Jürgen Kuttner, Stefanie Schmidt, Chris Wiehe, Christo and Jeanne-Claude, Roland Specker, Volker Wagner, Patricia Schiavo, Sheraya-Sascha Reichel, Banana.

Mi 29.05. 20:30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Peter Zach