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Gianfranco Pannone: Lascia stare i santi (OmU)

Dokumentarfilm, Italien 2016, 75 min, Regie: Gianfranco Pannone, Musik: Ambrogio Sparagna, Produktion: Istituto Luce

© Pathé Distribution

Ein Film über die religiöse Hingebung des Volkes durch Tanz und Gesang. Der Titel spielt auf einen Satz des Messdieners in Giacomo Puccinis Tosca an, der zu sich im ersten Akt sagt: Scherza coi fanti e lascia stare i santi! (Über alles macht er sich lustig, nichts ist ihm heilig!)

Von der südlichen Region Basilikata bis zu den abgelegenen Gemeinden im Gebirge im Norden, nimmt uns der Dokumentarfilm auf eine kulturelle Reise mit und macht uns mit einigen der ältesten Traditionen Italiens bekannt. Wir begegnen alten und neuen Heiligen, weißen und schwarzen Madonnen, Prozessionen, Heiligenfesten – Ausdrücke eines Bedürfnisses nach dem Heiligen, das so weit weg von uns scheint, aber nicht so weit weg ist.

Das wertvolle Archivmaterial aus dem Archivio Luce und die Musik des Komponisten Ambrogio Sparagna führen uns in ein lebendiges und tiefsinniges Italien zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wir treffen Zeugen, denen die Schauspieler Sonia Bergamasco e Fabrizio Gifuni eine Stimme geben: von Pasolini über Vittorio De Seta bis Gramsci.

Gianfranco Pannones Dokumentarfilm feierte 2016 Premiere bei der Festa del Cinema in Rom und wurde vom Publikum in Italien vielgepriesen.


Gianfranco Pannone wurde 1963 in Neapel geboren und ist als Dokumentarfilm-Regisseur, -Autor und -Dozent in Rom tätig.
Seine Dokumentarfilme setzen einen besonderen Akzent auf historische und anthropologische Aspekte Italiens und wurden in der ganzen Welt gezeigt und ausgezeichnet.
Er lehrt Dokumentarfilmregie u.a. an der Università Roma Tre und an der Nationalen Filmhochschule CSC.
Für das Medfilm Festival, ein Festival mit Fokus auf dem Kino aus dem Mittelmeerraum, kuratiert er die Sektion Open Eyes (internationale Dokumentarfilme).

Nur am Dienstag, 6.2., 21:00 Uhr, in Anwesenheit des Regisseurs Gianfranco Pannone!

Di 06.02. 21:00 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Gianfranco Pannone