Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Fr 24

keine Vorstellung 


So 26

11:30  Filmklassiker im Lichtblick-Kino:
Casablanca
(OmU)
Matinée zum 75. Jubiläum der Weltpremiere
16:30  Beuys (OmeU)
18:30  Hoyerswerda 1991
mit anschließendem Filmgespräch in Anwesenheit des Filmteams

Mo 27

20:30  EXBLICKS:
Rosa von Praunheim:
Überleben in Neukölln –
Survival in Neukölln
(OmeU)
in presence of director Rosa von Praunheim
22:30  Liebe auf Sibirisch (OmU)




Fr 01

keine Vorstellung 

Sa 02

14:00  Kinderfilm:
Karakum – Ein Abenteuer in der Wüste

in Anwesenheit des Regisseurs Arend Agthe
15:45  Beuys (OmeU)
20:30  Berlin - Filme der Stadt:
Mann im Spagat – Pace, Cowboy, Pace

in Anwesenheit des Regisseurs Timo Jacobs
22:30  Happiness (OmU)


Mo 04

20:30  Berlin - Filme der Stadt:
Mädchen in Koffer

in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche
22:00  Happiness (OmU)

Di 05

20:00  Berlin – Filme der Stadt:
Gestern Mitte Morgen
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Peter Zach


Fortsetzung folgt…

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Dokumentarfilm

Wir sind Juden aus Breslau
Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

Dokumentarfilm, 108 min, Regie: Karin Kaper und Dirk Szuszies

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.

14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.

Fr 02.09. 18:00 Uhr

in Anwesenheit der Regisseure Karin Kaper
und Dirk Szuszies