Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Fr 25

keine Vorstellung 

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Sa 26

16:30  Der junge Karl Marx (OmeU)
18:45  Transit (OmeU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Life Is Bigger

in Anwesenheit des Regisseurs Peter Zach und einiger Protagonist*innen
anschließend:
DJ-Set von Michel Freerix

So 27

16:00  Revolution! – Gesellschaft und Politik im Umbruch
Mohr und die Raben von London

mit einer Einführung des Philosophen Guillaume Paoli
19:00  Fetisch Karl Marx
in Anwesenheit der Regisseure Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz
20:30  Transit (OmeU)

Mo 28

18:15  Transit (OmeU)
20:00  ExBlicks
Partisan – Volksbühne 1992–2017
(OmeU)
in presence of director Adama Ulrich

Di 29

18:45  Transit (OmeU)
20:30  kurz gesehen
Kurz.Film.Tour –
Der Deutsche Kurzfilmpreis
Programm III

in Anwesenheit des Editors Martin Reimers; Moderation: Franziska Kache (AG Kurzfilm)
22:15  Der junge Karl Marx (OmeU)


Fortsetzung folgt…

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Download Programm-PDF:
 Lichtblick-05-2018.pdf (1.8 MB)
 Radical_Frame_2018.pdf (278 kB)
 Saal_2-05-2018.pdf (1 MB)

Clair obscur (OmU)

Türkei/D/Polen/Frankreich 2017, 105 min, Buch & Regie: Yeşim Ustaoğlu, mit Funda Eryiğit, Ecem Uzun, Mehmet Kurtuluş, Okan Yalabık, Serkan Keskin, Sema Poyraz

Auf den ersten Blick könnten die beiden Frauen Sehnaz und Elmas nicht unterschiedlicher sein. Sehnaz, eine moderne, liberale Frau, lebt an der Mittelmeerküste mit ihrem langjährigen Partner Cem in einem schicken Apartment, während sie in einem Krankenhaus als Psychiaterin arbeitet. Elmas hingegen ist mit einem älteren Ehemann verheiratet worden, der viel auf konservative Werte hält. Seine Mutter lebt mit beiden in einem Haushalt und Elmas muß sich um die pflegebedürftige Schwiegermutter kümmern. Haben die zwei Frauen aus unterschiedlichen Schichten vielleicht doch mehr Gemeinsamkeiten als anfangs gedacht, wenn es um die Frage der eigenen Perspektive und Freiheit geht?

Die vielfach prämierte türkische Regisseurin Yeşim Ustaoğlu (»Reise zur Sonne«, »Pandora’s Box«, »Araf«) zeichnet mit dramatischer Vehemenz und den zwei sensationell agierenden Protagonistinnen Funda Eryigit und Ecem Uzun ein insistierendes Abbild einer überlebten patriarchalischen Gesellschaft, die in ihrem Kern tief zerrissen erscheint. Ein leidenschaftliches Fanal zum Aufbruch in ein neues Zeitalter.

Do 07.12. 19:30 Uhr
Sa 09.12. 22:15 Uhr
So 10.12. 18:15 Uhr
Mo 11.12. 18:45 Uhr
Di 12.12. 18:45 Uhr
Mi 13.12. 18:15 Uhr
Sa 16.12. 15:30 Uhr
So 17.12. 22:00 Uhr
Mo 18.12. 17:00 Uhr
Di 19.12. 18:30 Uhr