Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Fr 24

keine Vorstellung 


So 26

11:30  Filmklassiker im Lichtblick-Kino:
Casablanca
(OmU)
Matinée zum 75. Jubiläum der Weltpremiere
16:30  Beuys (OmeU)
18:30  Hoyerswerda 1991
mit anschließendem Filmgespräch in Anwesenheit des Filmteams

Mo 27

20:30  EXBLICKS:
Rosa von Praunheim:
Überleben in Neukölln –
Survival in Neukölln
(OmeU)
in presence of director Rosa von Praunheim
22:30  Liebe auf Sibirisch (OmU)




Fr 01

keine Vorstellung 

Sa 02

14:00  Kinderfilm:
Karakum – Ein Abenteuer in der Wüste

in Anwesenheit des Regisseurs Arend Agthe
15:45  Beuys (OmeU)
20:30  Berlin - Filme der Stadt:
Mann im Spagat – Pace, Cowboy, Pace

in Anwesenheit des Regisseurs Timo Jacobs
22:30  Happiness (OmU)


Mo 04

20:30  Berlin - Filme der Stadt:
Mädchen in Koffer

in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche
22:00  Happiness (OmU)

Di 05

20:00  Berlin – Filme der Stadt:
Gestern Mitte Morgen
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Peter Zach


Fortsetzung folgt…

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Der lange Sommer der Theorie

D 2017, 81 min, Regie: Irene von Alberti, mit Julia Zange, Katja Weilandt und Martina Schöne-Radunski

Berlin, Sommer 2016. Im letzten Haus im Niemandsland hinter dem neuen Hauptbahnhof wohnen Nola, Katja und Martina in einer Künstlerinnen-WG. Ihre Zeit ist gezählt, denn bald entsteht hier Europacity. Die drei jungen Frauen leben auch sonst prekär. Katja ist Schauspielerin und hadert mit ihren Rollen, nebenbei vermietet sie Wohnungen an Touristen. Martina ist Fotografin, die keine Lust auf die Schmeicheleien eines Kurators hat und sich lieber mit ihrer Band auf der Bühne die Seele aus dem Leib schreit. Nola macht einen Film, bei dem sie SoziologInnen, HistorikerInnen, Kulturschaffende und TheoretikerInnen interviewt. Ihr geht es um Theorie und wie man sie heute nutzbar machen kann.

Nola ist das Zentrum des Films, ihre Interviews erleben wir als Publikum mit. Im mit Sätzen bedrucktem Hosenanzug läuft sie durch den Film zu ihren GesprächspartnerInnen, vorbei an den letzten Baustellen Berlins, durch eine Stadt, die schon verkauft scheint. Es geht um Feminismus, den öffentlichen Raum, Gentrifizierung, Theorie und Praxis im neuen Film von Irene von Alberti. Als essayistisches Diskurstheater inszeniert, bricht »Der lange Sommer der Theorie« immer wieder aufs Neue ganz bewusst in viele unterschiedliche Richtungen aus und stellt damit mehr Fragen, als dass er Antworten geben will.


»Der lange Sommer der Theorie« war ursprünglich als Fortsetzung zum Episodenfilm »Stadt als Beute« (2005) geplant, bei dem Irene von Alberti, Miriam Dehne und Esther Gronenborn bei jeweils einer der drei lose miteinander verbundenen Geschichten Regie führten. Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von René Pollesch, ging es bereits im Film »Stadt als Beute« auf oft spielerische und diskursive Weise um den »Ausverkauf« der Stadt Berlin nach der Wiedervereinigung. Die Fragen, wie es heute mit dem Verbleib von öffentlichem Raum, dem rasanten Verkauf städtischer Immobilien an ausländische und inländische Investoren und den daraus resultierenden Konsequenzen für die BewohnerInnen der Stadt aussieht, beschäftigten Irene von Alberti seither.

Do 23.11. 19:30 Uhr
Sa 25.11. 20:00 Uhr
So 26.11. 20:30 Uhr
Mo 27.11. 19:00 Uhr
Di 28.11. 20:30 Uhr
Mi 29.11. 22:00 Uhr
Do 30.11. 19:30 Uhr
Sa 02.12. 19:00 Uhr
So 03.12. 19:00 Uhr
Mo 04.12. 19:00 Uhr
Di 05.12. 18:30 Uhr
Mi 06.12. 18:30 Uhr