Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Fr 26

keine Vorstellung 

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So 28

19:00  Das Gegenteil von Grau
in Anwesenheit des Regisseurs Matthias Coers und des Filmteams
22:45  I Am Not Your Negro (OmU)

Mo 29

19:00  La Nueve – Die vergessenen Helden der Befreiung (OmU)
anschließend wird Paco Roca seinen Comic-Band »Die Heimatlosen« vorstellen
20:30  EXBlicks:
Garten der Sterne – Garden of Stars
(OmeU)
in presence of directors Pasquale Plastino & Stéphane Riethauser

Di 30

19:00  I Am Not Your Negro (OmU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt:
Mädchen in Koffer
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche


Fortsetzung folgt…

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Aki Kaurismäki:
Die andere Seite der Hoffnung
Toivon tuolla puolen
(OmU)

Finnland 2017, 98 min, Buch & Regie: Aki Kaurismäki, mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Ilkka Koivula, Janne Hyytiäinen

Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge.

»Die andere Seite der Hoffnung« erzählt davon, dass jeder Melancholie ein fast rebellischer Zug der Hoffnung innewohnt. Und zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus. Aki Kaurismäkis Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und minimalistischen Stil. Seine Helden waren immer die »kleinen Leute«: Außenseiter, Arbeiter und Arbeitslose – die Verlierer der Gesellschaft. Seit »Le Havre« hat Kaurismäki den Kosmos seiner filmischen »Underdogs« um eine globale Komponente erweitert. Um diejenigen, die auf der Flucht sind und jetzt in der sozialen Hierarchie ganz unten stehen.

Aki Kaurismäki wurde auf den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Silbernen Bär für die Beste Regie ausgezeichnet!

Do 04.05. 17:45 Uhr
Sa 06.05. 17:00 Uhr
So 07.05. 17:00 Uhr
Mo 08.05. 20:30 Uhr
Di 09.05. 20:30 Uhr
Mi 10.05. 22:30 Uhr
So 14.05. 18:15 Uhr
Mo 15.05. 18:45 Uhr
Sa 20.05. 15:30 Uhr
So 21.05. 15:15 Uhr
Mo 22.05. 22:00 Uhr
Di 23.05. 17:30 Uhr
Mi 24.05. 22:00 Uhr
Sa 27.05. 22:15 Uhr
So 28.05. 17:00 Uhr
Mo 29.05. 22:00 Uhr
Di 30.05. 17:15 Uhr
Mi 31.05. 17:15 Uhr