Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Mo 25

20:30  EXBLICKS:
ER SIE ICH
(OmeU)
in presence of director Carlotta Kittel

Di 26

17:00  Beuys (OmeU)
20:30  Blind & Hässlich
in Anwesenheit des Regisseurs Tom Lass
22:30  Mr. Long (OmU)


Do 28

18:00  Beuys (OmeU)

Fr 29

keine Vorstellung 

Sa 30

17:00  1917 – Der wahre Oktober (OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurin Katrin Rothe
22:00  Zurück auf Anfang:
Katrin Rothe:
Die Ex bin ich

in Anwesenheit der Regisseurin




Mi 04

17:15  Beuys (OmeU)
19:00  Sacco & Vanzetti (OmU)
mit anschließender Diskussion mit dem Autor Gerhard Hanloser

Fortsetzung folgt…

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 kurz_gesehen-09-2017.pdf (466 kB)

Aki Kaurismäki:
Die andere Seite der Hoffnung
Toivon tuolla puolen
(OmU)

Finnland 2017, 98 min, Buch & Regie: Aki Kaurismäki, mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Ilkka Koivula, Janne Hyytiäinen

Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge.

»Die andere Seite der Hoffnung« erzählt davon, dass jeder Melancholie ein fast rebellischer Zug der Hoffnung innewohnt. Und zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus. Aki Kaurismäkis Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und minimalistischen Stil. Seine Helden waren immer die »kleinen Leute«: Außenseiter, Arbeiter und Arbeitslose – die Verlierer der Gesellschaft. Seit »Le Havre« hat Kaurismäki den Kosmos seiner filmischen »Underdogs« um eine globale Komponente erweitert. Um diejenigen, die auf der Flucht sind und jetzt in der sozialen Hierarchie ganz unten stehen.

Aki Kaurismäki wurde auf den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Silbernen Bär für die Beste Regie ausgezeichnet!

Di 20.06. 18:45 Uhr

(zum Weltflüchtlingstag)