Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Mo 25

20:30  EXBLICKS:
ER SIE ICH
(OmeU)
in presence of director Carlotta Kittel

Di 26

17:00  Beuys (OmeU)
20:30  Blind & Hässlich
in Anwesenheit des Regisseurs Tom Lass
22:30  Mr. Long (OmU)


Do 28

18:00  Beuys (OmeU)

Fr 29

keine Vorstellung 

Sa 30

17:00  1917 – Der wahre Oktober (OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurin Katrin Rothe
22:00  Zurück auf Anfang:
Katrin Rothe:
Die Ex bin ich

in Anwesenheit der Regisseurin




Mi 04

17:15  Beuys (OmeU)
19:00  Sacco & Vanzetti (OmU)
mit anschließender Diskussion mit dem Autor Gerhard Hanloser

Fortsetzung folgt…

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Hitlerkantate

Spielfilm 2005, 114 min, Buch & Regie: Jutta Brückner, Kamera: Thomas Mauch, Musik: Peter Gotthardt, mit Hilmar Thate und Lena Lauzemis

Berlin 1938. Ursula, 20 Jahre alt, liebt den Führer. Sie ist, wie viele der jungen Frauen, der großartigen medialen Inszenierung Hitlers auf den Leim gegangen bis zur Bewusstlosigkeit. Ihre zweite Leidenschaft ist die Musik, sie möchte Komponistin werden. Aber Hanns Broch, Professor an der Musikhochschule, sieht ihre Bewerbungsarbeit noch nicht einmal an. Und so findet sie mit der Hilfe ihres Verlobten Gottlieb eine List, um doch noch zu ihrem Ziel zu kommen: eine Kantate zu Hitlers 50. Geburtstag, komponiert von dem Professor, der sie abgelehnt hatte und der sie als Assistentin und Aufpasserin akzeptieren muss, wenn er den Auftrag haben will. In der Abgeschiedenheit eines Ferienhauses in Finnland prallen diese beiden Menschen mit ihren Gefühlen und Vorstellungen aufeinander: das junge Mädchen und der arrivierte ältere Komponist, der gern an die eigene linke Vergangenheit denkt, aber sich im 3. Reich eingerichtet hat. Es beginnt eine abgründige Liebes- und Arbeitsbeziehung, in der beide mit ihren Lebenskonflikten konfrontiert werden.

Zur gleichen Zeit wird Gottlieb in Berlin persönlicher Adjutant seines Freundes Reinhard Heydrich im SD. Sein erster Geheimauftrag lautet: Pornografische Filme für das im nächsten Krieg zu besiegende Polen. Als er Ursulas Vetter, einen Fotografen, dazu gewinnen will, begegnet er in dessen Atelier einem Modell, einer jungen Jüdin und er verliebt sich auf den ersten Blick. Von jetzt an spitzen die Dinge sich unaufhaltsam zu. Die einen verfallen der Erotik der totalitären Macht, andere spielen mit ihr und merken nicht, wie sie sich aufgeben.

Preis für Hilmar Thate als bester männlicher Darsteller auf dem International Art-House Film Festival von Batumi.

Mi 06.09. 19:00 Uhr

mit einer Einführung zur Filmmusik sowie anschließender Diskussion mit dem Komponisten Peter Gotthardt

Präsentiert zusammen mit der Ernst-Busch-Gesellschaft e.V.
www.ernst-busch.net