Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Mi 28

18:00  Kein Gott, kein Herr! – Eine Geschichte der Anarchie
mit anschließender Diskussion mit dem Philosophen Dr. Maurice Schumann und dem Publizisten Ralf G. Landmesser
22:00  Der junge Karl Marx (OmeU)

Do 29


Fr 30

keine Vorstellung 

Sa 01

20:30  ACT! – Wer bin ich?
in Anwesenheit der Protagonistin Maike Plath

So 02

15:30  Der junge Karl Marx (OmeU)
19:00  Das Gegenteil von Grau
in Anwesenheit des Regisseurs Matthias Coers und des Filmteams


Di 04

18:00  Kein Gott, kein Herr! – Eine Geschichte der Anarchie
mit anschließender Diskussion mit dem Bakunin-Experten Wolfgang Eckhardt


Fortsetzung folgt…

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Aki Kaurismäki:
Le Havre (OmU)

Finnland/Fr/D 2011, 93 min, Buch & Regie: Aki Kaurismäki, Kamera: Timo Salminen, mit André Wilms, Kati Outinen, Blondin Miguel

Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Der Traum vom literarischen Durchbruch ist längst begraben und trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty. Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer, und gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa aus Afrika.

Und so ist Marcel gezwungen, sich erneut gegen die menschliche Gleichgültigkeit zu erheben. Seine einzigen Waffen sind sein unerschütterlicher Optimismus und die Solidarität der Mitbewohner seines Quartiers. Mit ihrer Hilfe tritt er gegen den Staatsapparat an, der die Schlinge um den Flüchtlingsjungen immer enger zieht…

In »Le Havre«, den er nach längerer Abstinenz zum ersten Mal wieder außerhalb von Finnland drehte, wirkt Aki Kaurismäki erneut so kämpferisch wie in »Der Mann ohne Vergangenheit«, gleichzeitig aber auch so poetisch wie in seinem ebenfalls in Frankreich realisierten Film »Das Leben der Bohéme«.

Di 20.06. 17:15 Uhr

(zum Weltflüchtlingstag)