Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Sa 18

18:00  Foxtrot (OmU)
20:00  Saturday Asia
New Home
(OmeU)
in presence of director Cha Ji Ryang
22:15  Nico, 1988 (OmU)

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So 19

17:00  Nico, 1988 (OmU)
18:30  Foxtrot (OmU)
20:30  kurz gesehen special:
Berlin Indie Doc Fest
(OmeU/OV)
The films will be introduced by curator Amanda Macchia.





Fr 24

keine Vorstellung 


So 26

18:30  Warten auf Schwalben (OmU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Mädchen in Koffer
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche
22:15  Foxtrot (OmU)

Mo 27

18:00  Foxtrot (OmU)
20:00  EXBlicks
Familye
(OmeU)
in presence of the directors Kubilay Sarikaya & Sedat Kirtan

Di 28

18:00  Warten auf Schwalben (OmU)
20:00  Flying Revolution – The Story of a Lifetime Battle (OmeU)
in Anwesenheit des Gründers des Breakdance-Crews »Flyings Steps« Vartan Bassil
22:30  Foxtrot (OmU)

Mi 29

18:30  Warten auf Schwalben (OmU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Symphony of Now

in Anwesenheit des Produzenten Max Hassemer
22:15  Foxtrot (OmU)

Do 30

18:00  draußen
19:30  Breakdown in Tokyo (OmeU)

Fr 31

keine Vorstellung 

Sa 01

17:00  Warten auf Schwalben (OmU)
19:00  Breakdown in Tokyo (OmeU)
20:30  draußen
in Anwesenheit der Filmemacherin Johanna Sunder-Plassmann


Mo 03

17:00  Warten auf Schwalben (OmU)
19:00  draußen
20:30  Breakdown in Tokyo (OmeU)
22:00  Foxtrot (OmU)

Di 04

17:00  Warten auf Schwalben (OmU)
19:00  draußen
20:30  Breakdown in Tokyo (OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Zoltan Paul
22:30  Foxtrot (OmU)

Mi 05

17:00  draußen
18:30  Breakdown in Tokyo (OmeU)
20:00  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams
22:30  Foxtrot (OmU)

Fortsetzung folgt…

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Filmreihe

Werkschau Axel Ranisch

7.–25. November 2015

Das Multitalent Axel Ranisch inszeniert Oper, spielt, schreibt und dreht Filme. Rosa von Praunheim fühlt sich zu Lebzeiten in ihm wiedergeboren. Und genau so fruchtbar wie die von seinem Mentor und Freund ist die Filmografie des jungen Axel Ranisch. Nach »Dicke Mädchen«, »Ich fühl mich Disco« und dem Kinderfilm »Reuber« kommt nun sein neuer, tragikomischer Spielfilm »Alki Alki« in die Kinos.

Das Lichtblick-Kino widmet ihm zu diesem Anlass eine Werkschau. Der Regisseur wird am 7.11. anwesend sein und hat viele Überraschungen parat: Er wird seinen neuen Film in einer exklusiven Preview vorstellen und ganz viele unbekannte, selten gesehene Perlen mitbringen.


Dicke Mädchen

D 2011, 76 min, Regie: Axel Ranisch, mit Ruth Bickelhaupt, Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Paul Pinkowski

Sven Ritter lebt mit seiner an Demenz erkrankten Mutter Edeltraut zusammen, teilt mit ihr das Leben, die Wohnung, sogar das Bett. Tagsüber arbeitet er in der Bank. Während Svens Arbeitszeit kommt Daniel in die Wohnung und passt auf Edeltraut auf, geht mit ihr zum Friseur, spazieren, einkaufen und hält die Wohnung in Schuss. Doch eines Tages macht Edeltraut sich allein aus dem Staub. Die beiden Männer gehen auf die Suche nach ihr. Doch was sie finden, ist nicht nur Edeltraut, sondern eine zarte Zuneigung zueinander, die das Leben der beiden gehörig durcheinander bringt.

Eine leise Tragikomödie mit viel Humor und einer hübschen Prise Melancholie.

Sa 07.11. 18:00 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Axel Ranisch

Di 10.11. 19:00 Uhr
Do 12.11. 18:00 Uhr
Mo 16.11. 22:30 Uhr
Sa 21.11. 18:30 Uhr
Di 24.11. 22:00 Uhr

Ich fühl mich Disco

D 2013, 95 min, Regie: Axel Ranisch, mit Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski, Christina Grosse

Turmspringtrainer Hanno Herbst hat sich das mit seinem Sohn irgendwie anders vorgestellt. Denn Florian ist moppelig, ungeschickt, unsportlich und mit Mädchen kann er auch nicht viel anfangen. Flori wiederum ist am glücklichsten, wenn sein Papa nicht zu Hause ist. Dann kann er mit Mama im Disco-Outfit durch die Wohnung tanzen und unter der Glitzerkugel tagträumen. Denn Mama hält die Familie zusammen und beschützt ihre beiden Männer voreinander – und vor sich selbst.

Zumindest so lange, bis Mama eines schrecklichen Tages nicht mehr da ist. Vater und Sohn bleiben plötzlich überfordert zurück und müssen nun selber lernen, miteinander auszukommen.

Mit seinem sensiblen Familienfilm »Ich fühl mich Disco« beweist Regisseur Axel Ranisch auf sehr humorvolle Weise, dass zwei völlig unterschiedliche Menschen zueinander finden können – nicht zuletzt dank der Hilfe von Schlagerstar Christian Steiffen und Sexualtherapeut Rosa von Praunheim.

Sa 07.11. 22:00 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Axel Ranisch

Mo 09.11. 22:30 Uhr
Mi 11.11. 22:30 Uhr
Di 17.11. 22:15 Uhr
Mo 23.11. 18:00 Uhr

Kinderfilm:
Reuber

D 2013, 70 min, Regie: Axel Ranisch, mit Tadeus Ranisch, Heiko Pinkowski, Peter Trabner

Als Robby auf seine kleine Schwester aufpasst, passiert, was nicht passieren darf: Während er im Supermarkt für sie Süßigkeiten kaufen will, wird seine Schwester mitsamt Kinderwagen gestohlen. Robby traut sich nicht nach Hause und läuft davon. Er landet im Wald und trifft dort auf den Zauberer Stefan, der es auf Robbies Kindheit abgesehen hat. Und auf den schlecht gelaunten Räuberhauptmann Rüdiger, der mit seiner Machete durch den Wald schleicht. Kein Wunder, dass sich Robby innerhalb kürzester Zeit in größten Schwierigkeiten befindet.

Dann aber hat er eine Idee. Er kann im Wald beim Herrn Reuber das Räubern lernen, damit er seine Schwester zurück räubern kann. Leichter gesagt als getan, denn der Zauberer Stefan haut ihn gewaltig übers Ohr. Aber nachdem er in die Räuberlehre gegangen ist, wird er es ihm heimzahlen! Und mit seinem großen Reuber-Freund hat er einen gefährlichen Komplizen an seiner Seite.

Eine schräg und witzig erzählte Räuberpistole der etwas anderen Art.

Sa 07.11. 16:30 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Axel Ranisch

Di 10.11. 17:30 Uhr
Sa 14.11. 16:00 Uhr

Alki Alki

D 2015, 102 min, Regie: Axel Ranisch, mit Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Christina Große, Thorsten Merten, Iris Berben

Tobias und Flasche sind Freunde fürs Leben. Seit ihrer Jugend sind die beiden keinen Tag von einander getrennt gewesen. Tobias steht in der Blüte seines Lebens, hat Frau und Kinder. Er trägt Verantwortung. Und trotzdem scheint er nicht erwachsen zu werden. Mit seinem Kumpel Flasche rockt er die Diskotheken und feiert mit jungen Menschen, deren Vater er sein könnte. Die Beiden trinken Nächte lang Alkohol und liegen tagsüber verkatert im Bett.

Doch die unbeschwerte Leichtigkeit des jugendlichen Seins ist längst verflogen. Tobias gerät zunehmend mit seiner Frau Anika, seinen drei Kindern und seinem Kompagnon Thomas, mit dem er ein Architekturbüro gegründet hat, in Streit. Tobias verliert durch den Alkohol seinen Führerschein, Aufträge im Büro, das Liebesleben mit seiner Frau und die Freude an seinen Kindern. Schließlich baut er einen Autounfall, der beinahe das Leben seiner Kinder kostet.

Stück für Stück merkt Tobias, dass ihm die Freundschaft zu Flasche nicht mehr gut tut und das es nun an der Zeit ist, sich zu trennen und eigene Wege zu gehen. Doch als Tobias auf diese Erkenntnis kommt, ist es lange schon zu spät. Tobias kann Flasche nicht loswerden. Also dreht sich die mörderische Spirale weiter. Solange, bis es dreckig wird.

Sa 07.11. 20:00 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Axel Ranisch

Do 12.11. 19:30 Uhr
Sa 14.11. 22:00 Uhr
So 15.11. 20:30 Uhr
Mo 16.11. 20:30 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Axel Ranisch

Di 17.11. 18:00 Uhr
Mi 18.11. 22:00 Uhr
Do 19.11. 18:00 Uhr
Sa 21.11. 22:00 Uhr
So 22.11. 20:30 Uhr
Mo 23.11. 22:00 Uhr
Di 24.11. 20:00 Uhr
Mi 25.11. 22:30 Uhr

Philipp Eichholtz:
Liebe mich!

D 2014, 83 min, Regie: Philipp Eichholtz, mit Lilli Meinhardt, Christian Ehrich, Peter Trabner, Axel Ranisch

Ein Film unter der Regie von Philipp Eichholtz, mit Axel Ranisch als Darsteller.
Weitere Informationen zum Film hier.

Mo 16.11. 18:00 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Philipp Eichholtz
und von Axel Ranisch


Geboren 1983 in Berlin als dickes Kind zweier Leistungssportler, hegt Axel Ranisch anfangs eine kritische Distanz zum Medium Film. Erst 2002 ändert sich diese Haltung schlagartig durch seinen ersten Kurzfilm, der aus einem Versehen heraus entsteht. Fortan realisiert Axel Filme in Akkordarbeit, und in den sieben Folgejahren entstehen etwa 80 Kurzfilme in Eigenregie und einige weitere auch als Darsteller, Autor, Filmkomponist oder Cutter. Von 2004 bis 2011 studiert er an der HFF »Konrad Wolf« Potsdam Babelsberg Regie bei Rosa von Praunheim und Andreas Kleinert. Axel Ranisch bleibt seinem Stil treu und macht Filme mit Herz, Musik und Humor, am liebsten ohne Drehbuch und auf Grundlage von Improvisation. Seine Filme sind seit 2002 auf über hundert kleinen und größeren Filmfestivals unterwegs und werden immer wieder mit Auszeichungen bedacht. Nach dem Publikumsliebling »Dicke Mädchen« (2011), dem Film »Ich fühl mich Disco« und »Reuber«, seinem ersten Kinderfilm, kommt jetzt »Alki Alki« in die Kinos.