Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Fr 23

keine Vorstellung 



Mo 26

16:30  Cleo
20:00  One World Berlin – Menschenrechte aktuell
Kleine Germanen

mit anschließendem Gespräch mit Co-Regisseur Mohammed Farokhmanesh und Vertreter*innen von EXIT (angefragt), Moderation: Axel Bussmer




Fr 30

keine Vorstellung 

Sa 31

16:15  Cleo
20:00  Frau Stern
in Anwesenheit von Adrian Campean, Produzent und Kameramann



Di 03

16:30  Cleo
20:15  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams

Mi 04

16:30  Cleo
20:15  Frau Stern
in Anwesenheit von Adrian Campean, Produzent und Kameramann

Fortsetzung folgt…

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kurz gesehen

Michael Brynntrup:
kaum gesehen, gern gesehen (1986–2012)

Mittwoch, 22.10., 20:00 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs
Szenenfoto: »Tabu V«

Man nannte ihn bereits den »Posterboy des deutschen Undergroundfilms«: Michael Brynntrup, Medienkünstler, Professor für Experimentalfilm und eine feste Größe auf internationalen Festivals. Er selbst fasste seine Biographie recht knapp zusammen: »Tod des eineiigen Zwillingsbruders bei der Geburt, seither Studium der Philosophie.« Sein bisheriges Leben war allerdings weniger kontemplativ als produktiv. Er hat ein umfangreiches Werk geschaffen, das sich mit Themen wie Tod, Geburt, Medien, Grenzüberschreitungen, Extremen und Tabus auseinandersetzt.

An diesem Abend wird er eine kleine Auswahl seiner Arbeiten – seiner bekanntesten, aber auch der weniger oft zu sehenden – persönlich präsentieren.


Die Filme:


1. Gern gesehen – Populäres

Veronika
vera ikon, Trailerfilm, 1986, 12 min
Das biblische Bilderverbot wortwörtlich. Die Lebensgeschichte unseres Gottes in Form eines Filmtrailers von der Stunde Null (v.u.Z.) bis zur Rückkehr Jesu demnächst in diesem Theater.

Die Stadt der Eselsbrücken
Filmpuzzle, 1990, 21 min
Rests und Tests aus der Prototypenforschung. Formale Experimente anhand inhaltlicher Selbstversuche.

Aide Mémoire – ein schwules Gedächtnisprotokoll
Dokumentarfilm, 1995, 16 min
Der Fotograf Jürgen Baldiga (1959–1993) und der Filmemacher Michael Brynntrup, ein privater Diskurs und persönliche Ermittlungen zum Umgang mit Bildern vom Leben und vom Tod.


2. Kaum gesehen – Selten gezeigt

The Hong Kong Showcase (eine Fallstudie)
Minikino, 2005, 3:20 min
»Die Welt ist alles, was der Fall ist.« – eine Fallstudie, und ein Schaufenster zur mondialisierten Welt. (Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus, Satz 1)

Vier Chinesische Vasen
Minutenfilm, 2009, 9:10 min
Plansequenzen und Einzelbilder mit Originalton. Souvenirs und Direktimporte aus China (Eine Fotokamera, die Filme macht, und ein Filmemacher, der Fotos macht.)

You-And-Me (Exotika)
Fotofilm, 2012, 3:30 min
Die Exotik (griechisches weibliches Adjektiv εξωτική, exotikí, »die auswärtige«, »fremdländische«, »exotische [Sache]«, über lateinisch exoticus, »der Ausländische«) bezeichnet Gegenstände, die als besonders fremd wahrgenommen werden oder sonstwie außergewöhnlich erscheinen. (Wikipedia)


3. Ständig online – Wenig geklickt

Tabu V (wovon man nicht sprechen kann)
Tagebuchfilm, 1998, 13 min
Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man Filme machen (frei nach Ludwig Wittgenstein). Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man… Ich muß schwer atmen, ich muß gähnen. Ich hab Angst vor der Operation, vor dem, was ich erlebe. Ich hoffe nur, daß ich das überhaupt überlebe. Ein Gott, Vertrauen auf einen Gott, könnte mir jetzt helfen. Allmächtiger! Das ist gar nicht so ironisch gemeint, wie es klingen könnte.

Face it! (Cast Your Self™)
Podcast Video, 2007, 4:00 min
Bilder aus der Privatsphäre des world wide web. »The video has been removed due to its inappropriate nature«. (Sat, 03. Mar 2007, YouTube | Broadcast Yourself™)

Imagefilm_101010
Quadratischer Film, 2010, 1:35 min
No Facebook! Just homepage. Ein Imagefilm zum 11-jährigen Jubiläum seiner Webseite am »Digital Day«, dem 10.10.10


Weitere Infos: www.brynntrup.de