Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Mi 25

18:00  Der Hauptmann (OmeU)
20:00  Deckname Jenny
in Anweseheit des Filmteams
22:15  Wildes Herz

Das gesamte Programm ansehen


Fr 27

keine Vorstellung 


So 29

18:00  Mietrebellen (OmeU)
in Anwesenheit des Filmteams
20:00  Zeit für Utopien
in Anwesenheit von Mitglieder der union coop // föderation
22:00  Wildes Herz

Mo 30

20:30  ExBlicks:
Winner achtung berlin EXBERLINER Film Award:
Reise nach Jerusalem
(OmeU)
with Q&A in presence of the crew!
23:00  Wildes Herz

Di 01

keine Vorstellung 


Fortsetzung folgt…

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 Lichtblick-04-2018.pdf (2 MB)

kurz gesehen

Perlen vor die Säue Nr. 5 – Kurzfilme aus der filmArche

Sonntag, 8. Oktober, 18:00 Uhr
in Anwesenheit der Filmemacher*innen
Szenenfoto: »Luftleerer Raum«

Die filmArche – die größte selbstorganisierte Filmschule Europas – zeigt bereits zum fünften Mal in Kooperation mit dem Lichtblick-Kino Filme ihrer StudentInnen.

In sechs verschiedenen Studiengängen lernen die StudentInnen über drei Jahre hinweg Stoffe zu entwickeln, zu verfilmen und zu schneiden. Sieben dieser sehr unterschiedlichen Filme werden jetzt unter dem Titel »Perlen vor die Säue« im Rahmen der Filmreihe »kurz gesehen« gezeigt. Die jeweiligen StudentInnen geben dabei einen Einblick in die Arbeitsweise als selbstverwaltete Filmschule – mit Höhen und Tiefen – jenseits seichter Fernsehunterhaltung und Mainstream-Produktionen.


Das Programm:


Murmel
D 2015, 6:36 min, Regie: Anton Hempel und Nils Kurvin, Kamera: Gernot Wöltjen, Drehbuch: Samira Fansa, Schnitt: Simona Caranica
Der Berliner Großstadtbeat einer Plakatiererin und die Begegnung mit einer Murmel. Ein liebevoller Film von einem Berlin das immer mehr verschwindet.


Beziehungstechnisch
D 2017, 7:30 min, Regie: Lenna Sophie Fichter und Caspar Schleicher, Kamera: Ariana Dongus und Janis Westphal, Ton: Inken Krumbeck, Sounddesign: Irene Izquierdo, Musik: Lukas Kiedaisch
Mensch und Maschine, Roboter und Puppe, Handwerk und Illusion, Gegenwart und Zukunft. Anziehung und Ekel.


Loop & Port
Regie: Dan K. Sigurd, Loop: Rosa Driver, Port: Christian Hoffmann
Ein experimenteller Kurzfilm – entstanden im Zuge einer Setübung – behandelt den Zusammenbruch der Kommunikation in der digital vernetzen Gesellschaft.
The Loop is the Medium of the Future. The Loop is the Medium of the Present.


Von Hupen & Federn
D 2017, 05:24 min, ein Film vom Filmkollektiv PERLE bestehend aus Lina Ellsiepen, Samira Fansa, Felippe Frozza, Jane Georget-Leonhardt, Katharina Grabow
Verlassen von seiner Mutter; ein Kinderwagen unter einem Baum – sehr zur Freude des Babys. Denn wenn es nicht gerade schläft oder vergnüglich furzt, kann es endlich ungestört einigen Schabernack treiben und das ein oder andere kleine Abenteuer erleben.


Gewerkschaftskampf im Plastikmeer
D 2017, 4:25 min, Kamera und Regie: Aline Juarez, Produktion: Interbrigadas e.V.
Südspanien: Im Plastikmeer von Almería, wo hunderttausende von MigrantInnen in genau den Gewächshäusern ausgebeutet werden, die Hauptproduzent des in Europa verkauften Gemüses sind, entsteht ein Arbeitskampf von 22 mutigen Arbeiter*innen aus Marokko. Dem vorherrschenden Rasissmus strotzend, unterstützt von einer kämpferischen Gewerkschaft, fordern sie ihre Rechte ein. Ein Dokument ihres Widerstandes.


Luftleerer Raum
D 2017, 20 min, Regie & Buch: Björn Schürmann mit Dennis Hermann, Maike Möller-Bornstein, Norbert Hülm, Christoph Bernhard
Hans ist dreißig, Kreuzberger, Fahrradkurier, Ex-Freund, Sohn. »Luftleerer Raum« erzählt einen typischen Tag aus seinem Leben. Er arbeitet, trifft Kumpels. Doch tatsächlich ist es der Tag der Beerdigung seiner Mutter, an der er nicht teilnimmt, und stattdessen versucht, in vermeintlicher Alltäglichkeit der Wahrheit zu entfliehen.


…und weitere Überraschungsfilme aus dem Fundus der Arche.