Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Mo 11

18:45  Clair obscur (OmU)
20:30  Casting (OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Nicolas Wackerbarth

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Di 12

18:45  Clair obscur (OmU)

Mi 13

18:15  Clair obscur (OmU)
22:00  Queercore: How to Punk a Revolution (OmU)
in Anwesenheit des Regisseurs Yony Leyser

Do 14

18:00  Das grüne Gold (OmeU)

Fr 15

keine Vorstellung 

Sa 16

15:30  Clair obscur (OmU)
17:30  Das grüne Gold (OmeU)
19:00  Flüchtlingsgespräche
in Anwesenheit der Filmemacher Nicole König und Wolfgang Thies
20:00  Saturday Asia:
Wong Kar-Wai:
In the Mood for Love
(OmeU)
with Asian finger food

So 17

18:30  Das grüne Gold (OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Joakim Demmer
22:00  Clair obscur (OmU)

Mo 18

17:00  Clair obscur (OmU)
18:45  Das grüne Gold (OmeU)
20:15  Audre Lorde – The Berlin Years 1984 to 1992 (OmU)
in Anwesenheit der Regisseurin Dagmar Schulz und der Co-Autorin Ika Hügel-Marshall

Di 19

17:00  Casting (OmeU)
18:30  Clair obscur (OmU)
20:15  Im inneren Kreis
in Anwesenheit der Filmemacher*innen Claudia Morar und Hannes Obens



Fr 22

keine Vorstellung 


So 24

keine Vorstellung 


Di 26

18:30  Suburbicon (OmU)
20:30  ExBlicks Special:
PornBlicks:
The Misandrists
(OmU)
in presence of the actress Susanne Sachße

Mi 27

18:00  Suburbicon (OmU)
20:00  Zurück auf Anfang:
Axel Ranisch:
Dicke Mädchen

in Anwesenheit des Regisseurs

Do 28

18:00  Casting
19:30  Suburbicon (OmU)



So 31

keine Vorstellung 


Di 02

20:00  Suburbicon (OmU)


Fortsetzung folgt…

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 Lichtblick-12-2017.pdf (1.8 MB)

kurz gesehen Spezial

Der Kurzfilmtag im Lichtblick-Kino

Mittwoch, 21.12., ab 17:00 Uhr

Am 21.12., dem kürzesten Tag des Jahres, wird in Deutschland der Kurzfilm gefeiert.
Auch das Lichtblick-Kino präsentiert drei Kurzfilmrollen am Kurzfilmtag 2017 unter dem Motto »Nebenan«.

Da der Fokus auf Nachbarschaft und Zusammenleben liegt, zeigen wir als Vorfilm zu jedem Programm einen Film, der in unmittelbarer Nähe des Kinos gedreht wurde. »Lass uns Freunde bleiben« von Andreas Koch deutet bereits im Titel auf den Drehort als Hauptprotagonisten hin: die gleichnamige Bar Choriner- Ecke Zionskirchstraße. Die übrigen Darsteller monologisieren über Themen wie Alter, Bilderflut und Kunst. Wir sehen eine Endlosfahrt durch Räume, Fenster und Spiegel und schweben körperlos durch Kochs animierte Fotocollagen, irgendwo zwischen Edward Hopper, Michelangelo Antonioni und Playstation.


17:00 Uhr
Kinder-Kurzfilmrolle:
Märchen nach Hans Christian Andersen

Gesamtlänge: 62 min

»Der Schweinehirt«, © DEFA-Stiftung / G. Hager

Zum Kurzfilmtag präsentiert die Stiftung Deutsche Kinemathek ein Programm für Kinder und Erwachsene aus drei DEFA-Animationsfilmen nach bekannten Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Entdecken Sie mit den fantasievoll gestalteten Filmen, wie findige Jünglinge Prinzessinen erobern, Verblendete die Augen geöffnet bekommen oder wie Außenseiter am Ende doch ihr Glück finden.


Der Koffer
Puppentrickfilm, DDR 1983, 31 min, Regie: Kurt Weiler
Basierend auf Andersens Kunstmärchen »Der fliegende Koffer«, berichtet der Film von einem Kaufmannssohn, der sein gesamtes Vermögen verschwendet, bis ihm nur noch ein Zauberkoffer bleibt, der fliegen kann. Der junge Mann fliegt davon und kommt zu einem Schloss, in dem ein König seine Tochter vor der Welt abschirmt. Weil der Kaufmannssohn sich als einen Gott ausgibt, holt ihn der König ins Schloss und möchte ihn mit der Prinzessin vermählen. Doch der Koffer verbrennt bei einem Feuererwerk und der Schwindel fliegt auf. Dennoch wird dem jungen Mann die Notlüge verziehen, und er erhält die Prinzessin zur Frau.

Der Schweinehirt
Puppentrickfilm, DDR 1963, 16 min, Regie: Monika Anderson
Nach Andersens gleichnamigem Märchen: Ein armer Prinz macht der Tochter des Kaiser, die er heitraten möchte, eine Rose und eine Nachtigall zum Geschenk. Doch die Prinzessin lehnt ab, da sie nur künstliche Dinge schätzt. Als Schweinehirt verkleidet, gelangt der Prinz ins Schloss und konstruiert dort verschiedene Spielzeuge, wodurch er die Zuneigung der Prinzessin gewinnt. Das missfällt jedoch dem Kaiser; er verstößt seine Tochter. Da bereut die Prinzessin, dass sie den armen Prinzen nicht geheiratet hat und nun an einen Schweinehirten gebunden ist. Dieser wendet sich daraufhin enttäuscht von der Undankbaren ab und überlässt sie ihrem Schicksal.

Das hässliche junge Entlein
Flachfigurenfilm, DDR 1982, 15 min, Regie: Ina Rarisch
Angelehnt an Andersens gleichnamiges Kunstmärchen, erzählt der Flachfigurenfilm von einem Küken, das sich zunächst darüber freut, erfolgreich aus dem Ei geschlüpft zu sein. Bald aber muss es feststellen, dass es nur von seiner Mutter gemocht wird; alle anderen verspotten es wegen seines andersartigen Aussehens. Die Geschwister hänseln es als »hässliches Entlein« und wolen nicht mit ihm spielen. Im Laufe der Zeit wächst das Küken heran - und im Frühjahr ist aus dem hässlichen Entlein plötzlich ein schöner weißer Schwan geworden.


18:00 Uhr
TeenScreen – Ideale & Illusionen

Gesamtlänge: 89 min

Szenenfoto: »Nelly«

Das Programm »TeenScreen – Ideale & Illusionen« ist abwechslungsreich, international, dramatisch und voll gepackt mit Spannung, denn als Jugendliche*r gerät man immer wieder in Erklärungsnot: Woher kennt der Fremde meine Geheimnisse? Wieso schlägt mein Herz plötzlich schneller und woher kommt auf Einmal dieses Einhorn? Soll ich lügen, um meine eigene Haut zu retten, oder der Realität ins Auge sehen? Wenn man so richtig in der Klemme steckt, merkt man plötzlich worauf es ankommt.

Mit Vorfilm:
»Lass uns Freunde bleiben« von Andreas Koch
(Loop, 2015, ca. 10 min)


I Follow You
D 2015, 3 min, Regie: Jonatan Etzler
Anna trifft am Morgen im Zug auf Jesper. Sie hat ihn noch nie gesehen, aber es stellt sich heraus, dass er alles über sie weiß. Ein kurzer Film über Soziale Medien und Überwachung in der postmodernen Gesellschaft.

Stratch
Tschechische Republik 2013, 21 min, Regie: Martin Krejci
Eine kleine Lüge kann große Folgen haben… riesige, monströse, fatale Folgen, deren Ausmaß unvorstellbar sind. Inspiriert durch eine wahre Geschichte.

AlieNation
D 2014, 6 min, Regie: Laura Lehmus
Ein Animations-Kurzfilm über die Pubertät basierend auf Interviews mit Teenagern.

Emo (the musical)
Australien 2013, 16 min, Regie: Neil Triffett
Ethan ist Emo und hasst eigentlich alles. Trinity ist Christin und sieht in allem nur das Gute. Die zwei könnten unterschiedlicher nicht sein und doch verlieben sie sich. Ob das gut geht?

Nelly
Österreich 2015, 17 min, Regie: Chris Raiber
Ein Auto fährt durch den Schnee. Am Steuer sitzt Nelly. Sie ist 13 Jahre alt und will nur nach Hause. Was sie von ihrem Ziel trennt sind drei Fragen, zwei Schlüssel, ein Sprungturm und ein rasendes Herz.

Tryouts
USA 2013, 14 min, Regie: Susana Casares Domingo
Nayla hat hart dafür trainiert in ihr Highschool Cheerleader Team aufgenommen zu werden, doch wie kann sie ihre amerikanische und muslimische Herkunft unter einen Hut bekommen?

Cool Unicorn Bruv
England 2013, 2 min, Regie: Ninian Doff
Eine bissige Erzählung über gestohlene Fahrräder – und Einhörner.


19:30 Uhr
Nachbarschaftswahnsinn

Gesamtlänge: ca. 100 min

Szenenfoto: »Garden Party«

Nachbarschaften sind wie Biotope, in denen sich die unterschiedlichsten Spezies und Typen tummeln. Tür an Tür, lebt man auf engstem Raum zusammen, schließt Freundschaften oder gräbt das Kriegsbeil aus. Man verliebt sich in den Jungen oder das Mädchen von nebenan, ist gemeinsam einsam und stellt sich hin und wieder die Frage, ob der Nachbar mehr oder weniger Leichen im Keller hat, als man selbst. Das Programm Nachbarschaftswahnsinn huldigt mit 13 abwechslungsreichen Kurzfilmen den Verrücktheiten des vermeintlich Alltäglichen und lotet deren volle Bandbreite aus.

Mit Vorfilm:
»Lass uns Freunde bleiben« von Andreas Koch
(Loop, 2015, ca. 10 min)


Gerry’s Garden
2014, 4 min, Regie: Jobie Nam
In Gerrys Garten taucht eines morgens ein ungebetener Gast auf. Wie wird man den wohl wieder los, wenn man selbst das Haus nicht verlassen kann?

Lure
2014, 5 min, Regie: Linda Luitz, Wunna Winter
Ein kleiner dicker Junge begegnet einer alten, an den Rollstuhl gefesselten Dame. Beide auf ihre Art einsam, ist es schließlich ein kleiner Hund, der die beiden zusammenführt. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

Bende Sira – Ich bin dran
2007, 10 min, Regie: Ismet Ergün
Irgendwo auf einem Platz haben Kinder ein Spiel erfunden. Der Abzählreim entscheidet jedes Mal neu, wer von ihnen an diesem Tag ins Kino geht, denn gesammelte Geld reicht leider nicht für alle…

Der Kiosk
2013, 7 min, Regie: Anete Melece
Die Kioskfrau Olga ist stets gut gelaunt. Sie kennt die Wünsche und Probleme der Leute, die täglich bei ihr vorbeischauen und bedient sie liebevoll. Wenn sie allein ist jedoch – und das ist sie oft – wünscht sie sich weit weg; raus aus diesem monotonen Leben, in dem sie wortwörtlich feststeckt. Durch absurde Vorfälle wird sie schliesslich aus ihrer Stadt fortgespült und gelangt an den Ort ihrer Träume…

Steffi gefällt das
2012, 5 min, Regie: Philipp Scholz
Fiktionale Geschichten aus dem Leben:
Paul teilt jeden Schritt und Tritt mit seinen Online-Freunden und kann ohne Smartphone nicht leben. Doch an seinem Glückstag hätte er es lieber zu Hause lassen sollen.

Garden Party
2016, 7 min, Regie: Florian Babikian, Vincent Bayoux, Victor Caire, Théophile Dufresne, Gabriel Grapperon, Lucas Navarro
In einem verlassenen Villa erforschen ein paar Amphibien ihre Umgebung und folgen ihren Urinstinkten.

Whirr
2006, 2 min, Regie: Timo Katz
Rhythmisiert zu den Klängen des japanischen Musikduos Fonica werden die Variationen sichtbar gemacht, die Bewohner einer Reihenhaussiedlung der standardisierten Form ihres Hausmodells gegeben haben.

Eine Villa mit Pinien
2016, 13 min, Regie: Jan Koester
Der Löwe und der Vogel brechen in eine verlassene Villa ein, um herauszufinden, wieso diese nicht altert. Sofort spüren sie die unmeine Kraft, die die Villa am Leben erhält.

Analysis Paralysis
2016, 9 min, Regie: Anete Melece
Anton weiß nicht, wo ihm der Kopf steht: Die einfachsten Entscheidungen des Alltags überfordern ihn. Im Park sucht der Schachfreund Passanten, die mit ihm eine Partie spielen. Dabei bemerkt er Lily, die über ihr zertrampeltes Blumenbeet klagt. Kann Anton sich entscheiden, ihr zu helfen?

Sugar
2010, 8 min, Regie: Jeroen Annokkée
Berts spärlich gekleideten Nachbarin von unten will sich bei ihm eine Tasse Zucker ausleihen. Was aussieht wie eine normale Situation mit – vielleicht – einer erotischen Enwticklung verwandelt sich unerwartet in Berts schlimmsten Alptraum.

Hackney Lullabies
2011, 11 min, Regie: Kyoko Miyake
Wenn es Nacht wird in Londons Stadteil Hackney, dann singen Mütter aus weit entfernten Ländern ihren Kindern Schlaflieder aus ihrer Heimat vor, denen sie selbst schon als Kinder lauschten. Der Film betritt diesen intimen Raum zwischen Mutter und Kind und erkundet den Zwiespalt der Mutter, ihrem Kind, das bereits in einem anderen Land verwurzelt ist, das Gefühl von Heimat zu vermitteln.

Flirt
2015, 6 min, Regie: Rahel Gerber
Träume aus luftigen Stoffen gewoben, machen Wünsche greifbar. Beim Wäscheaufhängen gehen Hemd und Kleid auf Tuchfühlung und der Besitzer des Hemdes kommt seinem Glück näher denn je.