Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Do 17

18:00  Die Hannas

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Fr 18

keine Vorstellung 

Sa 19

15:00  Der junge Karl Marx (OmeU)
17:00  Beuys (OmeU)
20:15  Zurück auf Anfang:
Esther Gronenborn:

alaska.de

in Anwesenheit der Regisseurin
22:15  Die Hannas


Mo 21

17:00  Beuys (OmeU)
20:00  Berlin – Filme der Stadt:
Mann im Spagat – Pace, Cowboy, Pace

in Anwesenheit des Regisseurs Timo Jacobs und einigen Schauspielern
22:00  Die Hannas



Do 24

keine Vorstellung 

Fr 25

keine Vorstellung 

Sa 26

keine Vorstellung 





Fortsetzung folgt…

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Zurück auf Anfang

Wulf Sörgel: Weg von der Straße

Sonntag, 11.6., 20:30 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs

D 1997, 47 min, Regie: Wulf Sörgel und Klaus Bischoff, Produktion: Stattkino Berlin e.V.


Das Tommy-Weisbecker-Haus in der Wilhelmstraße 9, eines der ersten besetzten Häuser in Berlin (seit 1973), wird in diesem Dokumentarfilm in seiner bewegten Geschichte dargestellt. Tommy Weisbecker, schon in den 60ern bekannt in der Berliner Blues- und Provoszene, schloss sich später dem bewaffneten Kampf an und wurde 1973 von der Polizei erschossen. Schon die Namensgebung des Hauses lässt vermuten, dass die Staatsgewalt sich provoziert gefühlt haben könnte. Der Film zeigt in Interviews mit Erstbesetzern (u.a. Ralf Reinders, Bewegung 2. Juni), NachbarInnen, SozialarbeiterInnen, BewohnerInnen und AktivistInnen, was im Haus und drumherum geschah.


Wulf Sörgel, geb. 1972 in Halle (Saale), aufgewachsen in Halle, Bad Schmiedeberg und Ost-Berlin. Er studierte Publizistik, Politologie und Psychologie in Berlin. Ab 1989 war er an verschiedenen Initiativen wie »Haus der Jugend Köpenick«, »Der Wurm«, »Freies Büro«, »Stattkino Berlin« und diversen politisch-kulturellen Veranstaltungen und publizistischen Erzeugnissen beteiligt. 1997 war er Mitbegründer des Neue Visionen Filmverleih. Seit 1994 ist er Mitbetreiber verschiedener Berliner Kinos, darunter das Lichtblick-Kino, das Nickelodeon und seit 2007 das Moviemento und seit 2013 das Central.


In der Reihe »Zurück auf Anfang« stellen Filmemacher ihre Frühwerke vor.