Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Do 24

18:00  Rue de Blamage (OmU)

Fr 25

keine Vorstellung 




Di 29

18:00  Genesis 2.0 (OmU)
20:00  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams
22:30  Rue de Blamage (OmU)

Mi 30

17:00  Genesis 2.0 (OmU)
19:00  Rue de Blamage (OmU)
20:30  Das Gegenteil von Grau (OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Matthias Coers

Fortsetzung folgt…

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Ulrike Ottinger: Laokoon & Söhne + Superbia

Montag, 11.6., 20:00 Uhr
in Anwesenheit der Filmemacherin;
Moderation: Michael Freerix

Laokoon & Söhne

D 1972/73, 50 min

Als Witwe Olimpia Vincitor begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Unter dem Namen Linda MacNamara triumphiert sie als Schlittschuhläuferin in einem Zweikampf gegen die Fallschirmdame Kakalia Katzen. Tristan Tzara erscheint zu den Ritualfesten der Damen von Laura Molloy und wird Direktor der fahrenden Zirkustruppe »Laokoon & Söhne«.

Der Tod einer Künstlerin und die Zerstörung ihres Ateliers durch sieben Erinnyen, die in der Gestalt von Feuerwehrleuten aus dem Wasser auftauchen, stehen in direkter Beziehung zum Erscheinen des Zirkus. Endlich bringt die Verwandlung Esmeralda del Rios in eine neue männliche Rolle, die des Gigolos Jimmy Junod, einen Hauch von Abenteuer in das bescheidene, aber ausgefüllte Leben von Veronika Dalton, die den Namen Hubert Dupavillon angenommen hatte. Aber der Steckbrief Jimmy Junods ist der Polizei der ganzen Welt bekannt.


Superbia

D 1986, 15 min

Es ist ein Triumphzug, und es ist ein Totentanz. Superbia, die Hoffart oder Stolz, zieht zu ihrer Hochzeit mit der Welt, die Peitsche in der einen, den Spiegel in der anderen Hand. Sie, die erste der christlich-mittelalterlichen Todsünden und Wurzel aller übrigen, lenkt ein auf Wolken daherkommendes Gefährt, auf dem die Gesellschaft der Mächtigen thront, ein siebenköpfiger Olymp flitterhafter Karnevalsfiguren. Die Welt steckt voller Zeichen und Laster, die die Regisseurin Ulrike Ottinger in einem barocken Augenschmaus und Bilderrätsel darbietet. Ihre so überquellende wie exakt kontrollierte Phantasie verschmilzt den Bilderreichtum der Zeiten und Kulturen zu einer modernen filmischen Allegorie.
(Karsten Visarlus, FAZ)


In der Reihe »Zurück auf Anfang« stellen Filmemacher ihre Frühwerke vor.