Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



Das gesamte Programm ansehen

So 18

16:00  Revolution! – Gesellschaft und Politik im Umbruch
Trotz alledem!

mit anschließendem Gespräch mit Erik Natter, Politikwissenschaftler und Stadtführer
19:30  Gotti’s Sneak-Review
präsentiert von Martin »Gotti« Gottschild
21:45  Reise nach Jerusalem (DF)

Mo 19

18:00  Reise nach Jerusalem (DF)
20:00  Audre Lorde – The Berlin Years (OmU)
in Anwesenheit der Regisseurin Dagmar Schulz und der Co-Autorin Ika Hügel-Marshall
(Anwesenheit leider abgesagt)

Di 20

18:00  Reise nach Jerusalem (DF)
20:00  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams


Do 22


Fr 23

keine Vorstellung 



Mo 26

18:30  Reise nach Jerusalem (OmeU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Mädchen in Koffer
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche



Do 29


Fr 30

keine Vorstellung 



Mo 03

18:30  Reise nach Jerusalem (OmeU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Mädchen in Koffer
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche

Di 04

20:00  Berlin – Filme der Stadt
Berlinized
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Lucian Busse


Fortsetzung folgt…

Programm reduzieren
Download Programm-PDF:
 Lichtblick-11-2018.pdf (1.8 MB)
 kurz_gesehen-11-2018-I.pdf (227 kB)
 kurz_gesehen-11-2018-II.pdf (491 kB)

Zurück auf Anfang

kanalB: #10 Genua

Mittwoch, 18.7., 19:00 Uhr
in Anwesenheit der Filmemacher*innen

D 2001, 30 min


Ende Juli 2001 trafen sich in Genua die Chefs der G8-Staaten, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Zukunft der Welt zu regeln. Die angereisten Globalisierungskritiker*innen wurden durch riesige Zäune daran gehindert, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben. Mit einer Eskalationsstrategie im Vorfeld, die die ansässige Linke an die 70er Jahre erinnerte, versuchte der Repressionsapparat der Regierung Berlusconi systematisch, die 300.000 AktivistInnen einzuschüchtern und (mit Hilfe der willfährigen Tagespresse) zu kriminalisieren.


»#10 Genua« war der erste eigene Dokumentarfilm des Medienkollektivs kanalB, das 2000 in einem ex-besetzten Haus in Friedrichshain gegründet wurde, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen. kanalB wurde gleich zu Beginn von der Woge der globalisierungskritischen Bewegung mitgenommen und hat 12 Jahre lang Demonstrationen und politische Ereignisse gefilmt und die Filme tagesaktuell ins Netz gestellt. Die Gruppe war auf Grenzcamps, hat den Ersten Mai in Berlin und die globalisierungskritische Bewegung gefilmt, und längere Dokumentarfilme gemacht, z.B. über ermordete Coca-Cola-Gewerkschafter in Kolumbien oder die Einführung von Hartz4.

Eine Auswahl dessen, was sie an widerständigen Videos sammeln und produzieren konnten, haben sie regelmäßig auf VHS-Kassetten, später auf DVD herausgebracht. Insgesamt sind 37 kanalB-Ausgaben erschienen, und mit kanalb.at gab es eine Zweigstelle in Wien. kanalB.org war ein paar Jahre lang eine vielgenutzte Plattform für Videoaktivistinnen. Das letzte Großereignis, von dem sie zusammen mit anderen Medienkollektiven berichtet haben, war der G8-Gipfel in Heiligendamm 2007. Nach dem Tod des Mitglieds Britta Schneider wurde das Projekt 2012 eingestellt. Das Nachfolgeprojekt von kanalB ist labournet.tv.


In der Reihe »Zurück auf Anfang« stellen Filmemacher ihre Frühwerke vor.