Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



Das gesamte Programm ansehen





Fr 27

keine Vorstellung 





Mi 02

20:30  Der Duft des Westpakets
in Anwesenheit der Regisseurinnen Maja Stieghorst und Brit-J. Grundel

Fortsetzung folgt…

Programm reduzieren
Download Programm-PDF:
 Lichtblick-09-2019.pdf (1.4 MB)
 One_World_Berlin_8_10_A5.pdf (1 MB)

Zurück auf Anfang

Volker Koepp: Drei Kurzfilme

Mittwoch, 27.3., 20:00 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs
© DEFA-Stiftung Thomas Plenert

An diesem Abend wird der Regisseur Volker Koepp ein Kurzfilmprogramm aus drei Filmen aus den 1970er/1980er-Jahren präsentieren:

In »Gustav J. « (DDR 1973, 19 min) erzählt der 80-Jährige Gustav Jurkschat sein Leben. Dem verschmitzten Charme, mit dem der gebürtige Litauer auf deutsch berichtet und auf russisch singt, weshalb er aus Liebe schreiben lernte oder wie er seine Zeit als Gehilfe auf einem russischen Passagierschiff erlebte, ist man schnell erlegen.

»Feuerland« (DDR 1987, 30 min) zeigt ein Stück gegenwärtiges Straßen- und Alltagsleben der 1980er Jahre in Berlin-Mitte, auf sehr unmittelbare und authentische Weise.

»Haus und Hof« (DDR 1980, 31 min) erzählt schließlich von der LPG-Leiterin Isolde Sperling. Der Film ist das Portrait einer jungen und selbstbewussten Frau, die, zerrissen zwischen persönlicher Überzeugung und politischen Realitäten, den täglichen Balance-Akt wagt.


Volker Koepp, geboren 1944 in Stettin, wuchs in Berlin auf. Nach Abitur in Dresden und einer Maschinenchlosserlehre studierte er bis 1965 an der TU Dresden und danach an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg. Nach dem Diplom arbeitet er bis 1991 als Regisseur im DEFA-Studio für Dokumentarfilm. Seitdem ist er als freier Regisseur, Autor und Produzent .tätig und gründete die Produktionsfirma Vineta Film. Zudem unterrichtete er an zwei Filmhochschulen. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, international bekannt wurde er mit dem Film »Herr Zwilling und Frau Zuckermann« (1999).


In der Reihe »Zurück auf Anfang« stellen Filmemacher ihre Frühwerke vor.