Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Fr 23

keine Vorstellung 



Mo 26

16:30  Cleo
20:00  One World Berlin – Menschenrechte aktuell
Kleine Germanen

mit anschließendem Gespräch mit Co-Regisseur Mohammed Farokhmanesh und Vertreter*innen von EXIT (angefragt), Moderation: Axel Bussmer




Fr 30

keine Vorstellung 

Sa 31

16:15  Cleo
20:00  Frau Stern
in Anwesenheit von Adrian Campean, Produzent und Kameramann



Di 03

16:30  Cleo
20:15  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams

Mi 04

16:30  Cleo
20:15  Frau Stern
in Anwesenheit von Adrian Campean, Produzent und Kameramann

Fortsetzung folgt…

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Zurück auf Anfang

Stephan Settele: Into the Snowland (OmeU)

Mittwoch, 26.6., 20:00 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs

D 1994, 92 min, Regie: Stephan Settele, englische Fassung

Ein Film, mit einfachen Mitteln gedreht im japanischen Schneeland, einer der schneereichsten Regionen der Erde. Die extremen klimatischen Bedingungen haben hier im Verlauf der Jahrhunderte eine ganz an die äußeren Umstände angepasste Lebensform hervorgebracht, in die die moderne Industriegesellschaft zur Entstehungszeit des Films erst langsam vordringen konnte. Ob Stofferzeugung, Hausbau, Landwirtschaft, Erzählkultur – alle Lebensbereiche der Menschen wurden nachhaltig von der monatelang liegenden Schneedecke bestimmt.

Es ist jene Gegend, in der einer der berühmtesten Zen-Dichtermönche des vormodernen Japans, Ryokan, von seiner winzigen Berghütte herabstieg, um seine Bettelgänge zu machen und tagelang mit den Dorfkindern zu spielen. Schließlich wendet sich der Film nach Süden, wo wir auf einen alten Bauern stießen, in dem sich die in der abendländischen Kultur so vielbeschworene Weisheit des Ostens in überzeugender Weise verkörpert und der heute posthum weltweit als ökologischer Pionier der guerilla gardening-Bewegung verehrt wird.


Stephan Settele, geboren 1962 in Dornbirn/Österreich; Studium der Theater- und Medienwissenschaften in Wien; 1983 bis 1987 Filmredakteur der Wiener Wochenzeitung »Falter«; von 1987 bis 1994 Regiestudium an der ddfb Berlin; später Arbeit u.a. als Cutter, Tonmeister, Rechercheur, Konsulent für Filmfestivals mit dem Schwerpunkt auf dokumentarischen Arbeiten.


In der Reihe »Zurück auf Anfang« stellen Filmemacher ihre Frühwerke vor.