Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Di 20

20:15  Futur Drei (OmeU)
22:00  Oeconomia

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Fr 23

keine Vorstellung 

Sa 24

Christoph Schlingensief zum 60. Geburtstag
18:00  Bye Bye und weitere Kurzfilme
Kurzfilm-Premiere
19:15  Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir
+ Vorfilm:
Duisburg Fluxus 16 mm / Über die Entstehung der Filme
21:45  Menu Total


Mo 26

18:00  Oeconomia
20:00  Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit
in Anwesenheit der Regisseurin Yulia Lokshina

Di 27

19:30  kurz gesehen:
Emeka Okereke:
I Wonder As I Wander: On Akinbode Akinbiyi

in Anwesenheit des Filmemachers Emeka Okereke
21:15  Berlin Alexanderplatz (OmeU)

Mi 28

18:15  Oeconomia
20:00  Im Stillen laut
in Anwesenheit der Regisseurin Therese Koppe


Fr 30

keine Vorstellung 




Di 03

20:00  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams

Mi 04

20:00  Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit
in Anwesenheit der Regisseurin Yulia Lokshina

Do 05

18:00  Futur Drei (OmeU)
19:45  Berlin Alexanderplatz (OmeU)

Fortsetzung folgt…

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Download Programm-PDF:
 Lichtblick-09-2020.pdf (1.9 MB)
 Lichtblick-10-2020.pdf (1.3 MB)
 One_World_Berlin_09+10.pdf (578 kB)

Filmprogramm zur Ausstellung

breaking blades – break off FGM/C

Sonntag, 17.11. + Samstag, 30.11.

Filmprogramm zur Ausstellung »breaking blades – break off FGM/C«, ein fotojournalistisches Projekt zum Thema Genitalbeschneidung an Frauen der Fotografin Antje Pohsegger. In Kooperation mit MH-HUB.org und Terre des Femmes


Laut einer Dunkelzifferstatistik von Terre des femmes lebten im Jahr 2018 ca. 64.800 Frauen in Deutschland, die vom Ritual der weiblichen Genitalverstümmelung, kurz FGM/C, betroffen sind. Des Weiteren schätzte die Frauenrechtsorganisation die Zahl der gefährdeten Mädchen auf ca. 15.500. Die Tendenz der hierzulande lebenden betroffenen und gefährdeten Mädchen und Frauen ist steigend, da zeitgleich die Zuwanderung von Menschen aus FGM/C-praktizierenden Ländern steigt.
Die Fotografin Antje Pohsegger hat die Erlebnisse der Betroffenen, die im deutschsprachigen Raum leben, medial aufbereitet, um ihre Geschichte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu den betroffenen Personen zählen primär Frauen, die FGM/C selbst erlebt haben, sowie ihre männlichen Familienmitglieder. In eigenen Erzählungen schildern diese ihre Erfahrungen mit der Praktik. Aber auch sekundär betroffene Frauen, die in individueller Weise mit der Tradition in Berührung gekommen sind, wurden mit ihren Aussagen in die Ausstellung integriert.


Sonntag, 17.11., 11:00 Uhr

Filmprogramm und Diskussion

mit anschließendem Gespräch mit der Fotografin Antje Pohsegger und Lisa & Marc Wheeler, Mitarbeiter von Tostan, die von ihrer Arbeit und Erfahrungen berichten werden.
Szenenfoto: »The Cut«

Tostan in Afrika
3 min
Info über die die Arbeit Organisation Tostan in Afrika


Walk On My Own
25 min
Die 13 jährige Ndeye Fatou erzählt aus dem Senegal über die positiven sozialen Veränderungen nach der Abschaffung von Kinderehen und FGM in ihrem Heimatdorf.
Die Organisation Tostan hat mit einem ihrer Programme möglich gemacht, »Walk on my own« zu verwirklichen.
Infos: www.tostan.org


The Cut
45 min
Beryl Magoko hat über FGM in ihrem Heimatdorf gedreht. Diese Tatsache und eine lange Recherchezeit haben es ihr ermöglicht, wirklich engen Kontakt zu den Menschen zu bekommen – Gegnern, wie Befürwortern dieser sehr alten Tradition: Jungen Mädchen, alten Frauen, Beschneiderinnen und verschiedenen, meist von der Kirche unterstützten Aktivisten. Die entstandenen Interviews werden mit Bildern der Vorbereitung und Durchführung des Rituals, sowie Aktionen gegen diese zu einem Film verwoben, dem man sich nur schwer entziehen kann.


Samstag, 30.11., 16:00 Uhr

#Female Pleasure

mit anschließender Diskussion mit Mariana de la Roche (Menstrual Health Hub), der Fotografin Antje Pohsegger und weiteren Gästen.

Schweiz/D 2018, 97 min, Buch & Regie: Barbara Miller

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm »#Female Pleasure«. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch- patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbar positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken hinweg. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht.

»#Female Pleasure« ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen uns die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann.


Five courageous, clever and self-determined women are at the centre of Barbara Miller's documentary "#Femalepleasure". They break the taboo of silence and shame imposed on them by society or their religious communities with their archaic patriarchal structures. Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner and Vithika Yadav are committed to the sexual enlightenment and self-determination of all women, over and above all social and religious norms and barriers, with an unbelievably positive energy and all their strength. For this they pay a high price – they are publicly defamed, persecuted and threatened, they are rejected by their former environment and even threatened with death by religious leaders and fanatical believers.

“#Female Pleasure” is a film that describes how universal and transcending all cultural and religious boundaries are the mechanisms that determine the situation of women – no matter in which form of society – to this day. At the same time, the five protagonists show us how courage, strength and joie de vivre can change any structure.


Guests:
Ola Miedzynska – is the founder and CEO of sxtech.eu. She is also the organizer of the first sex-tech Germany hackathon and active facilitator for the sex tech startup environment in Europe.
Annette Tarnokova is an Advisor at The Case For Her, an innovative funding collaborative that invests in women and girls’ health. Her work has been recognized by organizations such as D&AD and Women Political Leaders Forum. She also leads to recruitment for McKinsey Design in Europe.
Helen Hagemeier is a couple and sex therapist (oc.th.), life coach and hypnosis therapist from Berlin. Helen also gives workshops, seminars and conceives events around love, self-discovery, and relationships.


Eintritt: 10,– €



präsentiert von Menstrual Health Hub

With the support of LUSH Deutschland, Karne Kunst, The Case For Her, Lichtblick-Kino Berlin, The Women in Economics Initiative, Xochicuicatl e.V. Asociación de mujeres latinoamericanas en Berlín, bUm – Raum für die engagierte Zivilgesellschaft and Tostan.