Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Di 30

18:15  Toubab
20:00  Kurz.Film.Tour –
Der Deutsche Kurzfilmpreis:

Programm III

in Anwesenheit der Regisseurin Veneta Androva (»From my Desert«) und des Produzenten Guillaume Cailleau (»A Demonstration«)
22:00  Pankow ’95

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Fr 03

keine Vorstellung 

Sa 04

18:00  Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich
in Anwesenheit der Regisseurin Nathalie David
20:15  Toubab
22:00  Borga (OmeU)


Fortsetzung folgt…

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Soundwatch – Music Film Festival

Preview:
Here We Move Here We Groove

Mittwoch, 29. September 2021, 20:00 Uhr
in Anwesenheit des Protagonisten Robert Šoko

Dokumentarfilm, Niederlande 2020, 91 min, Regie: Sergej Kreso

Um zu überleben, muss man in Bewegung bleiben und sich seiner Umgebung anpassen. Davon ist Robert Soko, der als Teenager vor dem Jugoslawienkrieg floh, überzeugt. Soko landete in Berlin, wurde Taxifahrer und erfand sich als DJ neu. Er kreierte mit seiner Musik einen völlig neuen Stil aus einem Mix verschiedener Kulturen: westlicher Techno trifft auf elektrisierende Balkanrhythmen. Mit seinen berühmten Balkan Beats-Partys mischte der junge DJ zuerst die Berliner Clubszene auf. Innerhalb kürzester Zeit griff die Begeisterung auf andere Städte über und in ganz Europa tanzten Fans zu Balkan Beats-Rhythmen.

Robert Soko antwortet mit seiner Musik auf die Veränderungen der Welt. Nach vielen erfolgreichen Jahren Balkan Beats DJ-Sets veränderte sich der Geschmack des Publikums. Und die Welt um ihn herum. Soko muss sich musikalisch neu erfinden. Deshalb setzt sich der DJ wieder in sein Taxi und macht sich auf den Weg quer durch Europa um neue Inspirationen, einen neuen »Sound Europas«, zu finden. Unterwegs lernt er Musiker kennen, die wie er, ihre Heimat und Familie verließen, in der Hoffnung, sich in einer neuen Gesellschaft ein Leben aufzubauen. Die Reise führt Robert Soko auf die Strassen von Thessaloniki und Marseille, an den Rand Europas. Er begegnet auf Bosniens Migrationsrouten Flüchtlingsströmen aus Syrien und Afghanistan. Und er trifft auf den jungen afghanischen Rapper Ferdows, der seit 18 Monaten unterwegs ist und davon träumt, ein berühmter Musiker in Berlin zu werden. Soko beschließt, dem Jungen zu helfen.

Gibt es den Traum eines aufgeschlossenen Europas noch? Kann Musik nach wie vor Menschen verschiedenster Kulturen zusammenbringen? Die Begegnungen im Film überschreiten musikalische Grenzen und zeigen die veränderte Identität Europas.