Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Do 20

18:00  An Impossible Project (OmU)
19:45  Pleasure (OmU)

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Fr 21

keine Vorstellung 




Di 25

18:15  An Impossible Project (OmU)
20:00  Bilder (m)einer Mutter
in Anwesenheit der Regisseurin Melanie Lischker
22:00  Pleasure (OmU)



Fr 28

keine Vorstellung 






Fortsetzung folgt…

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Berlin – Filme der Stadt – Special Nr. 1

Buchpräsentation + Film
Buchpräsentation:
Berlin Visionen – Filmische Stadtbilder seit 1980
Film: Westler
mit Vorfilm: Berlin On/Off Wall

Samstag, 29.1., 19:00 Uhr
Buchpräsentation in Anwesenheit der Herausgeber Stefan Jung und Marcus Stiglegger; Filmgespräch mit Regisseur Wieland Speck (Moderation: Stefan Jung)

Seit 20 Jahren stehen Filme über Berlin im besonderen Fokus des Lichtblick-Programms – ob Klassiker wie »Der Himmel über Berlin« oder auch dokumentarische und fiktionale Blicke auf unsere Stadt, die immer wieder aufs Neue verblüffen.

Die Filmreihe »Berlin – Filme der Stadt« wollen wir über die kommenden drei Monate zu einem Special erweitern: An insgesamt vier Abenden zeigen wir Filme der 1980er bis Mitte der 2010er Jahre, in denen Berlin eine Hauptrolle spielt, begleitet von Gesprächen mit Regisseur*innen und Buchautor*innen.

Wir nehmen das Erscheinen des Buches »Berlin Visionen – Filmische Stadtbilder seit 1980« zum Anlass, diese Sonder-Reihe mit einer Buchvorstellung durch die Herausgeber und der anschließenden Vorführung des Films »Westler« von Wieland Speck zu eröffnen.

Die Reihe wird bis März 2022 fortgesetzt.


Buchpräsentation

Berlin Visionen – Filmische Stadtbilder seit 1980

Anhand des kürzlich erschienenen Buches »Berlin Visionen – Filmische Stadtbilder seit 1980«, wollen wir mit seinen Herausgebern, den Filmwissenschaftlern Stefan Jung und Marcus Stiglegger, näher erkunden, was die Mauerstadt vor und nach 1989 zu den schillerndsten Städten der Welt gemacht hat und welchen Anteil mediale Bilder an diesem Faszinosum haben. »Berlin Visionen« untersucht in unterschiedlichen Essays, wie Spielfilme, Dokumentarfilme und Serien die Stadt zu dem gemacht haben, was sie heute ist: Subkulturparadies, Polit-Hochburg, Tatort und Partyhauptstadt. Filme zeigen uns Berlin als Stadt der Teilung, Abschottung, dabei stets mitten im Leben, pulsierend, Post-Punk, Techno. Ist die dörflichste Metropole Europas tatsächlich grenzenlos? Berlin bleibt bis heute ein Ort immerwährender Veränderung und Re-Konstruktion, auch auf der Leinwand.

martin-schmitz-verlag.de


Film

Westler

D 1985, 94 min, Regie: Wieland Speck, mit Sigurd Rachman, Rainer Strecker, Andy Lucas, Zazie de Paris, Harry Baer, Christoph Eichhorn

Der »Westler« Felix und der Ostberliner Thomas glauben, dass ihnen die Welt gehört. Doch die Welt ist geteilt, und die Berliner Mauer lässt ihrer Liebe pro Woche nur einen Tag und pro Tag nur vier oder fünf Stunden Zeit. Mit ihren Gefühlen zueinander und ihrer Sehnsucht wachsen mit jeder erzwungenen abendlichen Trennung auch die Verzweiflung und der Schmerz. Irgendwann weiß Thomas nur noch einen Ausweg: Die Flucht aus der DDR, über Prag in den Westen, zu Felix…

Ein Film über eine Liebe in einer Zeit, als eine Mauer Freunde, Familien und Paare voneinander trennte. Regisseur Wieland Speck und sein Team mussten im Ostteil Berlins zum Teil mit versteckter Kamera drehen. Belohnt wurden sie mit Einblicken in eine Stadt, die es so nicht mehr gibt – und mit einer Authentizität und rauen Schönheit, die in den schwulen Liebesfilmen bis heute ihresgleichen sucht.

Wieland Specks Film »Westler« gilt gleichermaßen als Meilenstein des Queer Cinema und einzigartiges Dokument des Lebensgefühls im geteilten Berlin. Zusätzlich zeigen wir die Video-Performance »Berlin On/Off Wall« von Wieland Speck und mit Per Lüke. Ein moderiertes Filmgespräch mit dem Regisseur rundet den Abend ab.
Die Intervention an der Mauer fand unweit des heutigen Kino-Standortes statt.


Vorfilm:
Berlin On/Off Wall
D 1978, 24 min, Regie: Wieland Speck
Video-Performance mit dem Maler Per Lüke