Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Do 20

18:00  An Impossible Project (OmU)
19:45  Pleasure (OmU)

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Fr 21

keine Vorstellung 




Di 25

18:15  An Impossible Project (OmU)
20:00  Bilder (m)einer Mutter
in Anwesenheit der Regisseurin Melanie Lischker
22:00  Pleasure (OmU)



Fr 28

keine Vorstellung 






Fortsetzung folgt…

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Special

Nachbarn – Drei Filme aus dem gleichen Hinterhof
»Nebenan« von Daniel Brühl
+ 2 Kurzfilme von Andreas Koch

Der Künstler Andreas Koch zog im Mai 1993 in eine kleine Ein-Raum-Wohnung in der Schönhauser Allee. 20 Jahre lang diente sie ihm auch als Sujet innerhalb seiner künstlerischen Arbeit. Er ließ sich vom zuerst unbekannten Nachbarn fotografieren (Selbstportrait, 1994), er schaute in seine Fenster bei Nacht und damit auch in die seiner Nachbarn, deren Zimmer sich auf der Fensterscheibe spiegeln (»Balkonfenster«, 2008, »Manchmal ist es besser nach draußen zu gehen«, 2013) oder er rekonstruierte den Blick aus seinem Küchenfenster auf eine Baulücke als multiperspektivischen, hochauflösenden Leuchtkasten.

In der Baulücke steht mittlerweile ein verglastes Zweiparteienhaus. Für den Film »Nebenan« von Daniel Brühl suchte sich das Team genau diese Hinterhof-Situation aus. Der Film behandelt als sehr unterhaltsames Kammerspiel den Konflikt zwischen Zugezogenen und Alteingesessenen, zwischen Ost und West, zwischen Reich und Arm. Andreas Kochs Küchenfenster ist im Film das Fenster des stalkenden Nachbarn.

Das Lichtblick-Kino zeigt als Vor- und Nachfilm von »Nebenan« die beiden animierten Kurzfilme von Koch, die in bzw. außerhalb seiner Wohnung jeweils einen endlos zoomenden Blick verfolgen.

Im Lichtblick-Kino trifft eine künstlerische auf eine erzählerische Interpretation einer räumlichen Situation eines typischen Berliner Hinterhofs im 21. Jahrhundert.


Nebenan

D 2021, 92 min, Regie: Daniel Brühl, Buch: Daniel Kehlmann, mit Daniel Brühl, Peter Kurth, Rike Eckermann, Aenne Schwarz u.a.

© 2021 Warner Bros. Entertainment Inc. – Reiner Bajo

Daniel ist ein Filmstar. Er hat Erfolg, Geld und eine traumhafte Wohnung in Berlin. Dort lebt er mit seiner Frau, zwei kleinen Söhnen und dem Kindermädchen. Auch der Durchbruch in Hollywood scheint nicht mehr fern: Daniel soll in London für einen amerikanischen Superheldenfilm vorsprechen. Auf dem Weg zum Flughafen macht er in seiner Stammkneipe Halt. Dort ist es vormittags ruhig, dort stören keine Fans, dort will er noch einmal seine Rolle lernen. Doch an der Theke sitzt ein fremder Mann: Bruno verwickelt Daniel in einen Smalltalk. Er kennt nicht nur alle Filme des Schauspielers, er kennt sich auch erschreckend gut in Daniels Privatleben aus. Mit jeder Minute dieses seltsamen Gesprächs wächst Daniels Verwunderung. Und seine Angst.


Manchmal ist es besser, zuhause zu bleiben

D 2010, 4:10 min, Regie: Andreas Koch


Manchmal ist es besser, nach draußen zu gehen

D 2013, 4:40 min, Regie: Andreas Koch


Sa 08.01. 19:00 Uhr
So 23.01. 19:30 Uhr