Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


So 03

17:00  Das starke Geschlecht (OmeU)
18:45  El entusiasmo (OmU)
20:15  Filmklassiker im Lichtblick-Kino
La Boum – Die Fete
(OmU)
Wiederaufführung in 4K restauriert

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Mo 04

Roland Klick zum 83. Geburtstag:
19:30  Roland Klick:
White Star
(engl. OV)
in Anwesenheit des Kameramannes Jürgen Jürges
21:30  Roland Klick:
Supermarkt
(OmeU)

Di 05

18:00  El entusiasmo (OmU)
19:30  One World Berlin – Menschenrechte aktuell:
Eine deutsche Partei

mit anschließender Diskussion mit dem Regisseurs Simon Brückner und dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hajo Funke (angefragt)

Mi 06

19:00  Das starke Geschlecht (OmeU)
21:00  Inshallah – Stories from the European Border (OmeU)
mit anschließendem Gespräch mit den Filmemacher*innen Elisa Scorzelli & Fabio Angelelli

Do 07

18:15  El entusiasmo (OmU)

Fr 08

keine Vorstellung 

Sa 09

keine Vorstellung 


Mo 11

18:30  El entusiasmo (OmU)
20:00  Das starke Geschlecht (OmeU)
in Anwesenheit der Editorin Carlotta Kittel

Di 12

18:30  El entusiasmo (OmU)

Mi 13

19:00  Das starke Geschlecht (OmeU)

Do 14

18:30  Pornfluencer

Fr 15

keine Vorstellung 





Mi 20

20:30  Pornfluencer
in Anwesenheit des Regisseurs Joscha Bongards


Fr 22

keine Vorstellung 






Do 28

20:30  Moneyboys (OmU)

Fr 29

keine Vorstellung 

Sa 30

16:00  Moneyboys (OmU)
18:00  Filmklassiker im Lichtblick-Kino
Akira
(OmU)
Wiederaufführung in 4K restauriert


Mo 01

19:00  Moneyboys (OmU)

Di 02

18:00  Moneyboys (OmU)
20:00  Filmklassiker im Lichtblick-Kino
Tiger & Dragon
(OmU)
Wiederaufführung in 4K restauriert

Mi 03

21:30  Moneyboys (OmU)
Fortsetzung folgt…

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Dokumentarfilm / Kurzfilm

Premiere:
Inshallah – Stories from the European Border (OmeU)

Dokumentarfilm, D 2022, 36:26 min, Regie: Elisa Scorzelli & Fabio Angelelli, Kamera & Schnitt: Elisa Scorzelli, Übersetzung aus dem Farsi: Amir, Color Correction: Chiara Morcelli, Sound Design: Birte Gerstenkorn, Musik: Ardavan Hatami; mit Syed, Solo, Jawad, Rahib & Rooqaye, Sakineh & Sadaf, Sara und den Kindern Dina, Fatemeh, Yalda, Abulfaz

Unter Menschen auf der Flucht, die über die bosnisch-kroatische Grenze in die EU wollen, ist Inshallah (»wenn Gott will«) mehr als eine Redewendung. Es ist ein Hinweis auf die Unsicherheit ihres Leben, das am seidenen Faden des Schicksals hängt.

Denn die EU hält hier am Ende der Balkanroute ihre Toren fest verschlossen: Diejenigen, die über die Grenze gehen, werden von der kroatischen Polizei verprügelt, um Geld, Handys und Schuhen beraubt und illegal nach Bosnien abgeschoben. Monatelang müssen sie festsitzen – außerhalb von Regierungslagern, in informellen Unterkünften, Zeltlagern oder verlassenen Gebäuden – und abwarten, bis sie es endlich über die Grenze schaffen. Genannt werden diese Versuche zynischerweise »the game«: Gewinnt man, ist man in der EU; verliert man, kommt man wieder zum Anfang.

In diesem selbstproduzierten, von zwei Aktivist*innen in Bosnien gedrehten Dokumentarfilm kommen Frauen und Männer, die die Folgen dieser Grenzpolitik am eigenen Leib zu spüren haben, selbst zum Wort. Sechs kurze Geschichten, in denen sie erzählen, was jeden Tag an der EU-Außengrenze geschieht: illegalen Abschiebungen, Polizeigewalt, Verzweiflung, Angst, Zähigkeit und Streben nach einem besseren Leben.


Inshallah (“God willing”) is more than just a phrase among asylum seekers trying to reach the EU across the Croatian-Bosnian border. It reveals the precarious circumstances of their lives, which hang by the thread of fate.

Here, at the end of the Balkan Route, the EU keeps its doors shut tightly: many who cross the border are beaten up by the Croatian police, robbed of their money, mobile phones and shoes and illegally deported to Bosnia. They remain stuck there for months — living in informal shelters or abandoned buildings — waiting for the chance to finally make it. These attempts are cynically called the game: if you win, you are in the EU; if you lose, you go back to the start again.

In this self-produced documentary, filmed by two activists in Bosnia, women and men who feel the immediate consequences of this border policy have their say. Six short stories in which they show what happens every day at the EU's borders: illegal deportations, police brutality, desperation, fear, but also tenacity and daring to strive for a better life.

Sa 02.07. 18:15 Uhr

Premiere mit anschließendem Gespräch mit den Filmemacher*innen Elisa Scorzelli & Fabio Angelelli

Mi 06.07. 21:00 Uhr

mit anschließendem Gespräch mit den Filmemacher*innen Elisa Scorzelli & Fabio Angelelli