Das Programmkino im Prenzlauer Berg
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heute:


Sa 24

21:30  Glück – Bliss (OmeU)

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So 25

19:00  Glück – Bliss (OmeU)

Mo 26

19:00  Glück – Bliss (OmeU)


Mi 28

21:00  Glück – Bliss (OmeU)


Fr 30

keine Vorstellung 


Fortsetzung folgt…

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Glück – Bliss (OmeU)

D 2021, 90 min, Regie: Henrika Kull, mit Katharina Behrens, Adam Hoya u.a.

Sascha ist 42, lebt in Berlin und arbeitet schon seit Jahren im Bordell Queens. Sie ist beliebt bei Kolleginnen und Gästen und spürt doch immer mehr eine schwer greifbare Leere in sich. Auf die Beziehung mit ihrem aktuellen Lover Stefan kann sich Sascha – trotz dessen Bemühungen – emotional nicht weiter einlassen. Zu ihrem elfjährigen Sohn Max, der beim Vater in Brandenburg lebt, konnte sie nie ein mütterliches Verhältnis aufbauen. Die Besuche bei ihm versucht sie möglichst kurz zu halten.

Da beginnt eines Tages die 25-jährige Italienerin Maria im Queens zu arbeiten. Sie will in Berlin als Sexarbeiterin viel Geld verdienen, um frei und unabhängig leben zu können. Maria ist anders: seltsam autark, unangepasst, queer. Sascha fühlt sich sofort von der Neuen angezogen, bewundert Maria für ihre Entschlossenheit und Andersartigkeit – und wird gleichzeitig von ihr herausgefordert. Maria ist fasziniert von Saschas Sonderstellung im Bordell und ihrem Charisma. Sie will Sascha erobern.

Die beiden schleichen umeinander herum, flirten heimlich, kommen sich immer näher. Aus der Anziehung wird eine Liebe, die anders funktioniert, als alles, was sie bisher kannten. Es ist die Verheißung auf das große Glück.

Sascha und Maria sind unzertrennlich, da nimmt Sascha ihre Freundin mit in ihren Heimatort in Brandenburg, um das jährliche Dorffest mit Sohn Max nicht alleine durchstehen zu müssen. Hier sind sie wieder: die verzweifelten Männlichkeitsposen, vor denen Sascha einst geflohen ist. Maria scheinen sie aber nichts auszumachen, sie findet sie eher lustig.

Maria will Max gefallen, will vor allem Sascha gefallen, will alles richtig machen. Und wird dabei von Saschas Komplizin ungewollt zur Verräterin. Das Glück bekommt Risse. Sascha ist wütend – auf sich, aber auch auf Maria. Sie glaubt, dass diese sich instrumentalisieren lässt.

Sascha verliert den Halt, überschreitet Grenzen, im Bordell aber auch im Umgang mit Maria. Sie spürt sich selbst nicht mehr. Um die Kontrolle zurückzugewinnen, beendet sie die Beziehung. Die Abgründe, in die Sascha jetzt blickt, sind bedrohlich. Und doch fühlt sie sich im Schmerz lebendiger als in einem Leben ohne Liebe. Nun bekommt sie eine Idee davon, was Glück wirklich sein könnte.


Alternating between waiting in the break room, having sex and lining up for the next john: Maria, a self-confident Italian in her mid-twenties, is new to the Berlin brothel where Sascha has been working for a long time. With her tattoos, her piercings and her penchant for writing poetry in a notebook during breaks, she is quite different from the others. The two women are immediately attracted to each other. Maria keeps her cash in a locker in the Berlin State Library. She regularly assures her father on the phone that she is doing well and earning a lot of money. For Sascha, the regional train connects her not only with her old life in provincial Brandenburg but also with her 11-year-old son who lives with his father. When she takes Maria to a village festival and introduces her as her new girlfriend, Sascha brings with her the assertive, non-conformist ways of the city. For the first time she is trying to be true to who she really is.

Filmed with precision and a lightness of touch, Henrika Kull’s second feature tells a love story set in a place where the female body is a commodity and depicts two charismatic sex workers who manage to charm the viewer just as much as everyone around them.

(Text: © Internationale Filmfestspiele Berlin)

Do 22.07. 21:00 Uhr
Fr 23.07. 19:00 Uhr
Sa 24.07. 21:30 Uhr
So 25.07. 19:00 Uhr
Mo 26.07. 19:00 Uhr
Di 27.07. 19:00 Uhr
Mi 28.07. 21:00 Uhr
Sa 31.07. 17:00 Uhr
So 01.08. 17:00 Uhr
Mo 02.08. 19:00 Uhr
Mi 04.08. 21:00 Uhr