Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Mi 10

20:15  Moneyboys (OmeU)


Fr 12

keine Vorstellung 







Fr 19

keine Vorstellung 



Mo 22

20:00  Der laute Frühling
in Anwesenheit der Regisseurin Johanna Schellhagen




Fr 26

keine Vorstellung 

Sa 27

20:00  Mit 20 wirst du sterben (OmU)
in Anwesenheit des Produzenten Michael Heinrichs


Mo 29

20:30  EXBERLINER presents:
EXBLICKS
Preview: Ladybitch
(OmeU)
in presence of directors Marina Prados & Paula Knüpling


Mi 31



Fr 02

keine Vorstellung 



Fortsetzung folgt…

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Filmreihe

One World Berlin – Menschenrechte aktuell

Spuren – Die Opfer des NSU

Samstag, 15. Februar, 18:00 Uhr
mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Aysun Bademsoy, moderiert von Axel Bussmer (Journalist, Humanistische Union Berlin-Brandenburg)

D 2020, 84 min, Regie: Aysun Bademsoy

Zwischen September 2000 und April 2007 wurden neun Menschen mit türkischen bzw. Wurzeln sowie eine deutsche Polizistin ermordet. Die Ermittlungen wurden zunächst ausschließlich im Umfeld der nicht-deutschen Opfer mit Verdacht auf organisierte Kriminalität geführt. Die Familien der Ermordeten wurden so erneut zu Opfern, diesmal von vorurteilsvoller Stigmatisierung. Schließlich führte die Spur zu der rechtsextremen Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU). Nach dem Suizid der beiden Haupttäter begann 2013 der Prozess gegen die einzige Überlebende des NSU-Trios, Beate Zschäpe, sowie vier mutmaßliche Helfer und Unterstützer und endete 2018.

Spuren – das sind nicht nur die Hinweise, die Verbrecher am Tatort hinterlassen, sondern auch die Verletzungen und Narben, die ihre Taten bei den Angehörigen der Opfer, in den migrantischen Gemeinschaften und in der gesamten deutschen Gesellschaft verursachen. In ihrem Dokumentarfilm begibt sich die türkischstämmige Regisseurin Aysun Bademsoy auf die Suche nach diesen Spuren und stellt sich dabei die Frage, welcher Prozess diese Verletzungen überhaupt heilen könnte. Ein vielschichtiger Dokumentarfilm, der das Scheitern von Ermittlern und Justiz beleuchtet – und den Angehörigen der Opfer endlich eine Stimme gibt.


One World Berlin – Menschenrechte aktuell ist eine monatliche Filmreihe mit Dokumentarfilmen über Bürger- und Menschenrechte wird organisiert von der Humanistischen Union, Deutschlands ältester Bürgerrechts-Organisation (mitbegründet von Fritz Bauer), One World Berlin Human Rights Film Festival, das sich seit 2004 durch Menschenrechts-Filmarbeit engagiert, und dem Lichtblick-Kino. Filmemacher*innen und Expert*innen diskutieren mit dem Publikum über Fragen, die Menschen in der Stadt bewegen, lokal und global: Recht auf Wohnraum, gegen Überwachung und Datenspeicherung, für Menschsein und Menschenrechte in der digitalen Welt.

»One World Berlin – Menschenrechte aktuell« versteht sich auch als Plattform für Berliner Bürger- und Menschenrechtsinitiativen, die zu den in den Filmen verhandelten Fragen arbeiten.