Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Do 23

18:00  Toubab (OmeU)
19:45  Martin Eden (OmU)

Das gesamte Programm ansehen

Fr 24

keine Vorstellung 

Sa 25

15:45  Martin Eden (OmU)
18:00  One World Berlin – Menschenrechte aktuell:
Zustand und Gelände

mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin Ute Adamczewski, moderiert von Michael Freerix, Filmemacher und Journalist
21:00  Toubab (OmeU)
23:00  Der Rausch (OmU)

So 26

17:30  Toubab (OmeU)
19:30  Martin Eden (OmU)
22:00  Nomadland (OmU)

Mo 27

18:00  Martin Eden (OmU)
20:30  Shane (OmU)
22:45  Toubab (OmeU)

Di 28

18:00  Toubab (OmeU)
20:00  Deckname Jenny
in Anwesenheit des Filmteams

Mi 29

18:00  Toubab (OmeU)
20:00  Soundwatch Preview:
Here We Move, Here We Groove

Preview in Anwesenheit des Protagonisten Robert Šoko


Fr 01

keine Vorstellung 


So 03

18:00  Toubab (OmeU)
20:00  Promising Young Woman (OmU)
22:15  Der Rausch (OmU)

Mo 04

20:00  Promising Young Woman (OmU)
22:15  Toubab (OmeU)

Di 05

19:30  Der Duft des Westpakets
in Anwesenheit der Filmemacherinnen Maja Stieghorst & Brit-J. Grundel
21:15  Promising Young Woman (OmU)

Mi 06

18:00  Nomadland (OmU)
20:00  One World Berlin – Menschenrechte aktuell:
Preview:
Dear Future Children

mit anschließender Diskussion, moderiert von Axel Bussmer, Journalist
22:15  Promising Young Woman (OmU)

Fortsetzung folgt…

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 Lichtblick-08-2021.pdf (1.5 MB)

Filmreihe

One World Berlin – Menschenrechte aktuell

Preview:
Dear Future Children (deutsche OV)

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 20:00 Uhr
mit anschließendem Filmgespräch, moderiert von Axel Bussmer (Journalist, Humanistische Union Berlin-Brandenburg)
© Nightrunner Productions

Dokumentarfilm, D/GB/AT 2020, 84 min, Regie: Franz Böhm

Rauch auf den Straßen der chilenischen Hauptstadt Santiago, die Gesichter junger Menschen verdeckt von Gasmasken. Ein schier anarchistisch anmutender Protestaufzug für soziale Gerechtigkeit, opponiert von massiver Polizeigewalt. Es folgt Uganda, wo Unmengen an Plastikmüll in den Gewässern treiben. Ein Protestzug junger Menschen in natur-grünen Oberteilen lässt ihre emotional geladenen Stimmen für den Klimaschutz durch die Stadt hallen. Anschließend leiten schrill dröhnende Polizeisirenen in eine Hongkonger Nacht über. Inmitten der von Neonlicht erleuchteten Gassen eilen Reporter*innen in reflektierenden Westen den brutalen Geschehnissen hinterher. Junge Aktivist*innen und schwer bewaffnete Polizist*innen prallen aufeinander.

Vereint sind diese Geschehen im Aufruhr der jungen Bevölkerung mit dem Willen, die Gegenwart zu verändern und eine lebenswerte Zukunft zu schaffen. Dear Future Children widmet sich einer Betrachtung dieser Jugendbewegungen und erzählt die Geschichten dreier junger Aktivistinnen aus Chile, Uganda und Hongkong in einer durchgehenden Parallelmontage. Mit den Geschichten dieser Bewegungen reflektiert der Film in intensiver Betrachtung den rebellischen Puls der Zeit, in welcher sich engagierte und ideenreiche junge Menschen dazu entschließen die Welt zu verändern. All dies inmitten eines Zeitalters, welches es ermöglicht, millionenstarke Bewegungen innerhalb weniger Wochen zu etablieren.

Gleichzeitig etabliert sich der Aktivismus auch als unscheinbarer Antagonist im Film. Der Film reflektiert dieses wie ein zweischneidiges Schwert: Die Entscheidung zur Teilnahme an Protesten bringt Hassbotschaften, enorme Risiken und eine unberechenbare öffentliche Präsenz in die Leben der jungen Protagonistinnen. Zum Wohle ihrer eigenen Zukunft, sind die Akteur*innen der Protestbewegungen jedoch zum Handeln gezwungen.


One World Berlin – Menschenrechte aktuell ist eine monatliche Filmreihe im Lichtblick-Kino, mit Dokumentarfilmen über Bürger- und Menschenrechte. Filmemacher*innen und Expert*innen diskutieren mit dem Publikum über Fragen, die Menschen in der Stadt bewegen, lokal und global, Rassismus und Diskriminierung, Überwachung und Datenspeicherung, Teilhabe an einer gerechten Gesellschaft - Menschsein und Menschenrechte in der digitalen Welt.

Die Filmreihe versteht sich auch als Plattform für Berliner Bürger- und Menschenrechtsinitiativen, die zu den in den Filmen verhandelten Fragen arbeiten.

Die Filmreihe wird organisiert von der Humanistischen Union, Deutschlands ältester Bürgerrechts-Organisation (mitbegründet von Fritz Bauer), One World Berlin Human Rights Film Festival, das sich seit 2004 durch Menschenrechts-Filmarbeit engagiert, und dem Lichtblick-Kino.