Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Di 30

18:15  Toubab
20:00  Kurz.Film.Tour –
Der Deutsche Kurzfilmpreis:

Programm III

in Anwesenheit der Regisseurin Veneta Androva (»From my Desert«) und des Produzenten Guillaume Cailleau (»A Demonstration«)
22:00  Pankow ’95

Das gesamte Programm ansehen



Fr 03

keine Vorstellung 

Sa 04

18:00  Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich
in Anwesenheit der Regisseurin Nathalie David
20:15  Toubab
22:00  Borga (OmeU)


Fortsetzung folgt…

Programm reduzieren

Filmreihe

One World Berlin – Menschenrechte aktuell

Reversing Roe (engl. OV)

Mittwoch, 24. November 2021, 20:00 Uhr
mit Gästen und anschließender Diskussion

Dokumentarfilm, D/GB/AT 2020, 84 min, Regie: Franz Böhm

Fast 50 Jahre nachdem die bahnbrechende Entscheidung des Obersten Gerichts im Fall Roe v. Wade 1973 Abtreibung in den USA legalisiert hat, stehen heute reproduktive Rechte dort erneut am Scheideweg. »Reversing Roe« untersucht die Situation der Abtreibung und der Frauenrechte in den USA. Der Emmy-nominierte Film präsentiert Interviews mit Schlüsselfiguren von beiden Seiten der Debatte, darunter die Ärzte Colleen McNicholas und Curtis Boyd, die Frauenrechts-Ikone Gloria Steinem, der Präsident von Operation Rescue, Troy Newman, und die Präsidentin der Organisation National Right to Life, Carol Tobias.

Der Film zeigt den Stand der Debatte im Jahr 2018 und ist ein umfassender Rückblick auf den Werdegang. Anhand einer Fülle von historischem Bildmaterial wird die Zeit bis zur Roe-Entscheidung dargestellt – und der Widerstand dokumentiert, der sich seitdem formiert hat. Drei Jahre später, im Jahre 2021, stellen Gerichtsentscheidungen auf Bundesstaatsebene wie in Texas und die konservative Mehrheit im Obersten Gerichtshof die Zukunft der Roe-Entscheidung in Frage. Der Film ist ein wertvoller Beitrag zur Debatte über reproduktive Rechte, die auch in europäischen Ländern wie Polen und sogar in Deutschland geführt werden, wo das Recht auf Abtreibung nicht unumstritten ist.

Anschließend Diskussion über reproduktive Rechte in USA und Europa.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit AVA – American Voices Abroad, Humanistische Union und One World Berlin Human Rights Film Festival


Almost 50 years after it revolutionized abortion law in America, the landmark 1973 US Supreme Court case Roe v. Wade is once again at a crossroads. “Reversing Roe” examines the state of abortion and women’s rights in the US. The Emmy-nominated film presents interviews with key figures from both sides of the divide, among them doctors Colleen McNicholas and Curtis Boyd; feminist icon Gloria Steinem; Operation Rescue president Troy Newman; and National Right to Life president Carol Tobias.

“Reversing Roe” shows the state of the debate in 2018, and is a comprehensive review of the years leading up to that point. Drawing from a wealth of historical footage, it charts the period leading up to the Roe decision—and documents the opposition that has followed ever since. Three years on, in 2021, state legal decisions such as in Texas and the conservative majority in the Supreme Court question the future of the Roe decision. The film is a valuable contribution to debates on reproductive rights which are also ensuing in European countries such as Poland; and even in Germany, where abortion rights are not uncontested.

Film screening followed by a discussion about reproductive rights in the USA and Europe.
In cooperation with AVA – American Voices Abroad, Humanistische Union and One World Berlin Human Rights Film Festival


One World Berlin – Menschenrechte aktuell ist eine monatliche Filmreihe im Lichtblick-Kino, mit Dokumentarfilmen über Bürger- und Menschenrechte. Filmemacher*innen und Expert*innen diskutieren mit dem Publikum über Fragen, die Menschen in der Stadt bewegen, lokal und global, Rassismus und Diskriminierung, Überwachung und Datenspeicherung, Teilhabe an einer gerechten Gesellschaft – Menschsein und Menschenrechte in der digitalen Welt.

Die Filmreihe versteht sich auch als Plattform für Berliner Bürger- und Menschenrechtsinitiativen, die zu den in den Filmen verhandelten Fragen arbeiten.

Die Filmreihe wird organisiert von der Humanistischen Union, Deutschlands ältester Bürgerrechts-Organisation (mitbegründet von Fritz Bauer), One World Berlin Human Rights Film Festival, das sich seit 2004 durch Menschenrechts-Filmarbeit engagiert, und dem Lichtblick-Kino.