Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



Das gesamte Programm ansehen

Mo 10

19:00  Giraffe (OmU)

Di 11

19:00  Giraffe (OmU)

Mi 12

19:00  Giraffe (OmU)


Fr 14

keine Vorstellung 







Fr 21

keine Vorstellung 







Fr 28

keine Vorstellung 




Di 01

18:30  Vergesst nicht unseren Kampf! (OmU)
in Anwesenheit der Filmemacher und der letzten KombatantInnen


Fortsetzung folgt…

Programm reduzieren
Download Programm-PDF:
 Lichtblick-07-2020.pdf (913 kB)
 Lichtblick-08-2020.pdf (632 kB)

kurz gesehen Spezial

Der Kurzfilmtag im Lichtblick-Kino

Sonntag, 21.12., ab 14:00 Uhr

Am 21.12., dem kürzesten Tag des Jahres, wird in Deutschland der Kurzfilm gefeiert. Wir zeigen in 6 ausgesuchten Kurzfilmrollen eine bunte Mischung für jeden Geschmack! Wir präsentieren zwei Programme für Kinder, ein Dokumentarfilm-Programm aus den Archiven der Deutschen Kinemathek, einige Highlights der letzten Ausgaben Berliner Filmfestivals eine Kurzfilmpremiere der Regisseurin Filiz Demirci, und eine Auswahl der Kurzfilme von Jakob und Tom Lass.


14:00 Uhr
Kinderfilmprogramm

Schere, Stein, Papier – Silhouettenfilme
(ab 4 Jahre)

©DEFA-Stiftung Manfred Henke

Im DEFA-Studio für Trickfilme entstanden zwischen 1955 und 1990 ca. 750 Kinofilme. Darunter hatte der Scherenschnitt-/Silhouettenfilm von Beginn an eine starke Tradition in der Nachfolge jahrhundertealter Schattenspielkunst. Vor phantasievollen Hintergründen erzählen die Filmemacher Märchen aus aller Welt.

Aschenputtel
DDR 1982, 20 min, Regie: Horst Tappert
Der Film hält sich eng an das Originalmärchen der Brüder Grimm. Obwohl Aschenputtels böse Stiefmutter ihr das Leben so schwer wie möglich macht, bleibt sie stets freundlich. Mit Hilfe ihrer Freunde der Tiere kann Aschenputtel auf einen Ball tanzen gehen und begegnet dort dem Prinzen. Als sie den Ball verlässt, verliert sie ihren Schuh, an dem der Prinz sie schließlich wieder erkennt.

Ali und der Hexenmeister
DDR 1985, 19 min, Regie: Manfred Henke
Ali, Sohn eines armen Bauern, zieht in die Welt, um sein Glück zu suchen. Er trifft einen alten Zauberer, der ihn mit allerlei schönen Worten lockt, damit er sein Schüler werde. Die Tochter des Hexenmeisters mag Ali und rät ihm, sich dumm zu stellen. Der Meister verliert schließlich die Geduld und jagt Ali davon. Doch bald muss er erfahren, wie perfekt sein Lehrling die Zauberkunst beherrscht.


15:00 Uhr
interfilm präsentiert:

Kinderfilmprogramm
(ab 6 Jahre)

Slim Pickings
Australien 1998, 4:32 min, Regie: Anthony Lucas
Der alte Mann ist hungrig, doch die Tomatenpflanze auf der fensterbank wächst nicht und trägt keine Frucht. Da glaubt der Mann eine Lösung zu finden…

Freilandeier
D 2006, 10:17 min, Regie: Daniel Faigle
Auf dem morgendlichen Frühstückstisch bahnt sich eine kleine Eier-Romanze an. Doch schon bald geraten die ovalen Freunde in Gefahr…

Paraplü
D 2008, 2:30 min, Regie: Markus Kempken
Drei Männlein im Regen.

Apollo
D 2010, 6 min, Regie: Felix Gönnert
Sah ein Knab eine Rakete stehen. Er spiel damit und die Welt gerät aus den Fugen.

Froschwetter
D 2011, 5:45 min, Regie: Pauline Kortmann
Es ist heiß. Der Wetterfrosch klettert auf seiner Leiter immer höher. Wenn stimmt, was die Kinder sagen, können schlimme Dinge mit dem Klima geschehen! Was, das erfährt der arme Frosch am eigenen Leib.

Penguin’s Christmas
Animation, Niederlande 2004, 3:27 min, Regie: Arjan Wilschut
Ein Pinguin vom Südpol versucht seinen Brief zum Weihnachtsmann auf dem Nordpol zu bekommen.

Laurel & Hardy – Die große Tortenschlacht
aus dem Film »The Battle of the Century«, USA 1928, 3:12 min, Regie: Clyde Bruckman
Die größte Tortenschlacht der Filmgeschichte.

Amar
England/Indien 2011, 9:40 min, Regie: Andrew Hinton
Amar ist mit seinen 14 Jahren der Hauptverdiener seiner Familie. Neben der Schule füllen zwei Jobs eine lange Woche aus.


16:00 Uhr
Dokumentarische Kurzfilmrolle:
Harte Arbeit
Aus den Archiven der Deutschen Kinemathek

Szenenfoto: »Salinas«

Das dokumentarische Kurzfilmprogramm ist eine kleine Reise in die Arbeitswelt des 20. Jahrhunderts: durch Werkstätten und Fabriken, Industrieanlagen und -ruinen. Die Landschaften und Gesichter erzählen von einer schonungslosen Ausbeutung der Ressourcen.
Ein Abgesang auf die harte Arbeit vor der Ära 2.0 mit ihren Co-Working Spaces.

Cheveux et Chichis
Stummfilm, Fr 1911, 6 min
Welche Assoziationen können Berge von abgeschnittenen Haaren wecken? Ein dokumentarischer Film über manuelle Perückenherstellung mit hohem Kuriositätswert.

Salinas
BRD 1959, 11 min, Regie: Raimond Ruehl
Salz-Ernte in einer großen Saline am Mittelmeer. In kontrastreichem Schwarzweiß erfasst die Kamera die Arbeitsvorgänge eines vorindustriellen Verfahrens, deren Ausführung einer tänzerischen Choreographie in einer Schneelandschaft gleicht.

Rheinstrom
BRD 1965, 13 min, Regie: Peter Nestler
Der poetische Provokateur Peter Nestler porträtiert den Rhein als eine Landschaft der Arbeit. Winzer, Flussschiffer und Hafenarbeiten besiedeln seine Ufer.

Nachtschicht
BRD 1957, 10 min, Regie: Gisbert Hinke
Beginn der Nachtschicht in einem Bergwerk im Ruhrgebiet: Ablösung der Kumpels, Fahrt hinab untertage. Dazu ein Feuerwerk der Stahlindustrie untermalt von experimentellen Jazzklängen.

Zum achten Mal
DDR 1972, 9 min, Regie: Ulrich Weiß
Heute kommen die Arbeiter eines Braunkohlekraftwerkes im Anzug zur Arbeit, denn nach Schichtschluss spielt das Staatliche Orchester Leipzig. Ulrich Weiß machte aus der Auftragsarbeit einen künstlerischen Film.

Wäscherinnen
DDR 1972, 23 min, Regie: Jürgen Böttcher
Sie sind jung, sie scherzen und arbeiten schwer: die Frauen, die Jürgen Böttcher bei der Arbeit in einer Ost-Berliner Großwäscherei zeigt. Dampfschwaden, rotierende, lärmende Trommeln, überlaufendes Wasser und immense Wäscheberge gehören zu ihrem Alltag.

Titanica
BRD 1988, 11 min, Regie: Harry Rag
In Cinema-Scope kündigt dieser Film das postfordistische Zeitalter an. Wo in früheren Industriefilmen Menschen bei der Arbeit gezeigt wurden, herrscht hier über- und untertage eine Poetik der Leere und Maschinen.


18:00 Uhr
Festiwelt präsentiert:

Best of 2014 – Kurzfilmprogramm

Szenenfoto »Der längste Kuss«

Der Festivalverbund der Berliner Filmfestivals Festiwelt präsentiert sich kurz und knackig zum kürzesten Tag im Jahr:

Spanisches Filmfest Berlin zeigt
Mano a mano
Regie: Ignacio Tatay, 7 min, Spanien 2013
In einem Bus während der Rush Hour: Laura und ein attraktiver Fremder kommen sich näher. Doch die Situation nimmt eine ungeahnte Wendung.

One World Berlin zeigt
You Are Not American
Regie: Sadam Niko Wahidi, 8 min, Afghanistan 2014
In Kunar, einer Provinz in Afghanistan, wird ein amerikanisches Militärfahrzeug von Terroristen beschossen. Der einzige Überlebende trifft auf ein Kind aus der Umgebung.

Down Under Berlin – Australian Film Festival zeigt
Date
Regie: Chris Veerhuis, 6 min, Australien 2013
Liz will Liebe. Und die Liebe will zu Liz. Werden sie zueinander finden?!

achtung berlin – new berlin film award zeigt
L–Liebe
Regie: Tanja Bubbel, 15 min, Deutschland 2013
Anne kann ihrem Freund Hanno nicht sagen, dass sie ihn liebt. Stattdessen gerät sie in heilloses Stottern.

interfilm Berlin zeigt
Momentum
Regie: Boris Seewald, 7 min, Deutschland 2012
Für einige ist es nur ein Snack, aber für Patrick startet ein Tortillachip eine Selbstfindung. – Ein Tanzfilm aus Berlin, der auf internationalen Festivals gefeiert wurde.

Filmfestival Contravision zeigt
Leben mit Leviathan
Regie: Sirin Bahar Demirel, 11:30 min, Türkei 2014
Auswirkung des Staatsterrorismus in der Türkei: Normale Leute, die ansonsten Katzenvideos in sozialen Netzwerken tauschen, geben auf einmal Tipps zum Verhalten bei Festnahmen.

XPOSED International Queer Film Festival zeigt
Frida Kahleissa
Regie: Marja-Helena Koo, 4 min, Finnland 2013
Der Film untersucht das Frausein durch Animation und bewegte Bilder.

Filmfestival Berlin-Lichtenberg zeigt
Unglaubich zart
Regie: Kolja Haaf, 14 min, Deutschland 2014
Mediensatire: Eine Kochsendung soll gedreht werden. Entspannt und weltgewandt geben sich der zum kochen eingeladene Journalist und die ökologisch-naturverbundene Gastgeberin, doch dann!

Russische Filmwoche zeigt
6:23
Regie: Krill Pletnjow, 6:23 min, Russland 2013
Sechs Minuten und 23 Sekunden: Ein Schauspieler in Aktion. Bühne, Backstage, Bühne. Er gibt alles, doch es ist ihm nicht genug.

ZEBRA Poetry Film Festival zeigt
Der längste Kuss
Regie: Hubert Sielecki, 4:30 min, Österreich 2014
Eine Zeitungsnachricht über »den längsten Kuss der Welt«, rhythmisch rezitiert von acht Ärzten.


20:30 Uhr
Kurzfilmpremiere:

»Ich mag Sucuk, du magst Sauerkraut!«

in Anwesenheit der Regisseurin Filiz Demirci

D 2013, 30 min, Regie: Filiz Demirci

Der Film zeigt sechs in Deutschland lebende Türkinnen & Türken, die nicht, wie man so sagt, Wanderer zwischen den Welten sind, der türkischen und der deutschen, sondern die mit beiden Welten, ja in und mit beiden Kulturen leben und wirken – sei es als bildende Künstlerin, die nur für ihre Malerei lebt, oder auch als Kaffeekenner, -genießer und gewissermaßen auch Kaffeekünstler; sei es als erfahrener Modevertreter oder als Schallplattenliebhaber, der bisweilen türkische Abende mit Vinylknistern als türkische Delikatessen präsentiert; oder seien es eine erfolgreiche Cafébesitzerin in Berlin oder ein Puppenspieler des traditionellen türkischen Schattentheaters Karagöz & Hacivat. Sechs Personen, sechs Leben, sechs Leidenschaften.


21:30 Uhr
Werkschau Lass Bros.:

Kurzfilme

Tür
D 2005, 4 min, Regie: Jakob Lass
Zwei Anzugträger und eine einfache Entscheidung.

Fight to the Death
D 2008, Regie: Tom Lass
Während einer Drehpause zum Kinofilm »Krabat«, beschließen zwei Schauspieler die Umgebung des Studios zu erforschen und geraten dabei in einen brutalen Kampf ums überleben.

Bademeister Paul
D 2007, 7 min, Regie: Jakob Lass
»Ich muss sagen, das ist wohl der beste Job, den ich je hatte! Ich hab eine gewisse Verantwortung. Leute behandeln mich mit Respekt. Klar, es gibt Bengel, die Ärger machen. Aber die muss man dann eben zurechtweisen. Aber ansonsten ist es ein gemütlicher Job.« (Bademeister Paul)

0+0=1
D 2008, 3 min, Regie: Tom Lass
Ein Junger Mann in einem Hotelzimmer. Was dann kommt, musste so kommen.

Them Brakes
D 2009, 6 min, Regie: Tom & Jakob Lass
Zwei Blicke treffen sich. Mann und Frau fühlen sich voneinander angezogen. Ein kalter Bahnhof. Wer gibt nach?

Der Versuch
Regie: Tom Lass
Er will es mal probieren. So als Test.

What Friends Do
D 2009, 12 min, Regie: Tom Lass
Alex braucht einen Gefallen von ihrem besten Freund Luka. Dort hört Freundschaft aber auf. Eigentlich.