Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



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Mo 10

19:00  Giraffe (OmU)

Di 11

19:00  Giraffe (OmU)

Mi 12

19:00  Giraffe (OmU)


Fr 14

keine Vorstellung 







Fr 21

keine Vorstellung 







Fr 28

keine Vorstellung 




Di 01

18:30  Vergesst nicht unseren Kampf! (OmU)
in Anwesenheit der Filmemacher und der letzten KombatantInnen


Fortsetzung folgt…

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kurz gesehen Spezial

Der Kurzfilmtag im Lichtblick-Kino

Mittwoch, 21.12., ab 17:00 Uhr

Am 21.12. – dem kürzesten Tag des Jahres – wird in Deutschland der Kurzfilm gefeiert, und natürlich auch im Lichtblick Kino!


17:00 Uhr
DEFA-Animationsfilme – Tierisch gut!

insgesamt 46 min

Ein stacheliger Igel, der sein Outfit ändern will, ein junger Elefant, der sich an der Vermessung der Welt versucht, ein trauriger Plüsch-Teddy, der in den Wald flüchtet und lustige Pinguine, die sich über den Winter freuen – Diese animierten tierischen Abenteu(r)er bieten nicht nur für kleine, sondern ebenso für große Zuschauer ein Filmvergnügen!


Die große Reise des kleinen Elefanten
DDR 1968, 13 min, Flachfigurenfilm, Regie: Heinz Nagel
Ein Affe stiehlt dem kleinen Elefanten eine Kokosnuss und behauptet, sie sei ans Ende der Welt gerollt. Daraufhin begibt sich der Elefant auf eine Suche, die ihn einmal um die ganze Erde führen wird. Er trifft auf immer neue Reisebegleiter und lernt dabei, dass das Ende der Welt gar nicht so nah ist, wie er eingangs dachte.

Ein stachliges Vergnügen
DDR 1976, 10 min, Flachfigurenfilm, Regie: Heinz Nagel
Im Wald ist Tanz, die Tiere vergnügen sich, nur die Freude des jungen Igels ist getrübt, da aufgrund seiner pickenden Stacheln keiner mit ihm tanzen möchte. Beim Waldfriseur lässt er sich die Stacheln stützen – jedoch mit unschönen Folgen. Schließlich begreift er, dass ihn seine Freunde im Wald so am meisten mögen, wie er eigentlich ausschaut.

Teddy Brumm
DDR 1958, 14 min, Puppentrickfilm, Regie: Günter Rätz
Als Klaus bemerkt, dass sein Teddy Brumm ein Loch im Rücken hat, wirft er ihn achtlos in eine Ecke. Traurig klettert der Teddy aus dem Fenster und läuft in den nächtlichen Wald. Er wird von einer Bärenfamilie aufgenommen und erlebt mit ihr einige Abenteuer. Aber natürlich erwartet Teddy auch Zuhause ein Happy-End!

Die Flucht zu den Pinguinen
DDR 1985, 9 min, Trickkombination, Regie: Günter Rätz
Der grummelige Herr Winter schleicht in ein Dorf und lässt unter seinem Eishauch die Natur erstarren und die einheimischen Tiere ängstlich fliehen. Doch als die Sonne alsbald zurückkehrt, bleibt Herrn Winter nur die Flucht in die Regionen des ewigen Eises übrig, wo seine Ankunft von den dort lebenden Pinguinen freudig begrüßt wird.


18:00 Uhr
Iris Berben präsentiert:
ICH – Weibliche Selbstreflexion im ost- und westdeutschen Film

Länge: 78 min

Die nach dem Zweiten Weltkrieg aufwachsende Generation von Frauen, erweist sich als jene, die wesentlich am gesellschaftlichen Aufbruch beteiligt ist. Die hier versammelten Kurzfilme aus den Jahren 1966 bis 1988 ost- und westdeutscher Regisseurinnen dokumentieren die Suche nach einem selbstbestimmten filmischen Ausdruck. Neuartige weibliche Protagonistinnen, seltene Themen und zuweilen überraschende ästhetische Ansätze kommen zum Vorschein. Gemeinsam ist den Filmen vor allem eins: der Wille zu Selbstreflexion und Subjektivität, zu einem neuen filmischen ICH.


Das Portrait
BRD 1966, 10 min, Regie: May Spils
Die Absurdität tradierter künstlerischer Schaffensprozesse und der weiblichen Wahrnehmung werden von May Spils bei dem Versuch, ein Selbstbildnis zu malen, mit einem Augenzwinkern vorgeführt.

Aktfotografie – z.B. Gundula Schulze
DDR 1983, 12 min, Regie: Helke Misselwitz
Aktfotografin Gundula Schulze schafft keine stilisierten Abbilder von Frauenkörpern, sondern setzt auf die individuelle Persönlichkeit in all ihren Facetten. Helke Misselwitz findet in schwarz-weiß gefilmten Alltagsbeobachtungen von Kassiererinnen ihre Entsprechung.

ICH
BRD 1988, 20 min, Regie: Bettina Flitner
Eine gefeierte junge Filmemacherin gibt Einblicke in ihre Gedankenwelt und ihr Umfeld. Ironische Widerspiegelung des Autorenkinos aus weiblicher Sicht dokumentarisch inszeniert.

Die Lösung
DDR 1988, 4 min, Regie: Sieglinde Hamacher
Auf einer Telegrafenleitung aufgereiht sitzt ein Schwarm Vögel und folgt den Anweisungen des Chefs. Ein kleiner Vogel pfeift jedoch darauf und fordert die Ordnung heraus.

Umwege
CH 1968, 22 min, Regie: Susanne Beyeler
Barbara flieht kurz vor dem Abitur nach Westberlin, schließt sich einer linken Kommune an, wechselt in die Arme eines Mannes und findet nach all den Umwegen zu sich selbst.

Schnelles Glück
DDR 1988, 10 min, Regie: Petra Tschörtner
Ein Tag auf der Rennbahn. Herta Rogau nimmt seit 15 Jahren Wetten entgegen. Ihre Gedanken vermischen sich mit Impressionen des Ortes und seiner Besucher.


19:30 Uhr
From Iran to France
Kurzfilme von Reza Serkanian
(OmeU)

In Anwesenheit des Regisseurs und der Schauspielerin Juliane Gregori
Rouzi ke gozasht – The Passed Day

Der im Iran geborene Reza Serkanian begann mit 17 Jahren, seine ersten Kurzfilme zu verwirklichen, mit denen er bald internationale Bekanntheit erlangte. Nach seinem Filmstudium in Teheran und an der Kunstakademie Amsterdam, ging er 1998 nach Frankreich, wo er seitdem lebt. Sein erster Langspielfilm »Noces éphémères« (Ephemeral Wedding) feierte seine Premiere 2011 auf dem Filmfestival in Cannes und kam im selben Jahr in die Kinos. Zurzeit arbeitet er in Paris unter anderem an seinem zweiten Langfilm. Wir zeigen eine kleine Auswahl seiner Filme, darunter seinen neusten als deutsche Vorpremiere.

www.serkanian.com


Rouzi ke gozasht (The Passed Day)
Iran 1989, 10 min, Super 8, ohne Dialog
Ein impressionistisches Experiment in zwei Episoden:
1 – Dariche (Window) – Einsamer Moment eines Mädchens, auf dem Nachhauseweg von der Schule.
2 – Baad (Wind) – Sehnsüchtig lässt eine Frau ihren Schleier vom Wind davontragen.

Parastou (Swallow)
Iran 1995, 31 min, 35 mm, persisch mit engl. Untertiteln
Parastou wird von ihrem Bruder gefragt, ob sie ihn zu ihrem gemeinsamen Geburtsort begleitet. Während der Reise kommen die Erinnerungen: Ihr Bruder ist schon seit langem tot.

De passage (In Passing)
Frankreich 2012, 19 min, 35 mm, französisch/persisch mit engl. Untertiteln
Ein fremdes Mädchen bleibt eine Nacht bei einer afrikanischen Schriftstellerin, die sie geschwächt in der Pariser Metro gefunden hatte.

Vorpremiere:
Le rocher de Narayama
(The rock of Narayama)
Frankreich 2016, 15 min, HD, französisch mit engl. Untertiteln
Das Leben wird nicht mehr sein wie vorher, nach diesem rätselhaften Treffen dreier Menschen in einem südfranzösischen Dorf.


21:30 Uhr
Der interfilm Berlin Kurzfilmverleih präsentiert:
2016 Sundance Film Festival Short Film Tour

© Michael Wilson

Das Sundance Film Festival in Utah (USA) ist seit drei Jahrzehnten eines der bedeutsamsten Filmfestivals für unabhängige amerikanische sowie internationale Filme. Bei Sundance gezeigte Produktionen können sich globaler Breitenwirkung erfreuen.

Acht fantasievolle Kurzfilmabenteuer feiern in 95 Minuten die Vielfalt des Erzählens: Liebe und Erotik prallen auf Eifersucht und Befreiung, Frauenpower, Kunst und Mutterliebe sind unter intensiver Beweisnot, das Urbane folgt dem Big Bussiness, Geschichte muss durch den Kulturtest, und ein Experiment wird zur körperlichen Prüfung. - Typisch für Sundance: Die Filme loten auf prickelnde Weise Erfahrungsgrenzen aus.


Affections
Kurzspielfilm, USA, 16 min, Regie: Bridey Elliott
Einer jungen, verheirateten Frau gelingt zwischen Isolation und Einsamkeit ein erotisches Abenteuer mit essentiellem Erfahrungswert.

Bacon & God’s Wrath
Dokumentarfilm, Canada, 9 min, Buch & Regie: Sol Friedman
Während sie zum ersten Mal Speck probiert reflektiert eine 90-jährige Jüdin über ihre Lebenserfahrungen.
Gewinner: Short Film Jury Award: Non-fiction

Edmond
Animation, United Kingdom, 9 min, Buch & Regie: Nina Gantz
Einsam an einem See stehend, reist Edmond rückwärts durch sein Leben und begibt sich auf die Suche nach den Momenten, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist.
Gewinner: Short Film Jury Award: Animation

Her Friend Adam
Kurzspielfilm, Kanada, 17 min, Buch & Regie: Ben Petrie
Die außer Kontrolle geratene Eifersucht wird einem treuen jungen Mann zum romantischen Verhängnis.
Gewinner: Short Film Special Jury Award for Outstanding Performance (Grace Glowicki)

Jungle
Kurzspielfilm, USA, 13 min, Buch & Regie: Asantewaa Prempeh
Zwei senegalesische Straßenverkäufer in New York City bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Vertrauen, Verrat und Vergebung.

The Grandfather Drum
Animation, Kanada, 13 min, Buch & Regie: Michelle Derosier
Als die Welt des Volkes der Anishinabek Kopf steht, baut ein alter Mann eine heilende Trommel. Möge sie seinen Enkel und sein Volk retten.

The Procedure
Kurzspielfilm, USA, 4 min, Buch & Regie: Calvin Lee Reeder
Hart an der Grenze: Ein Mann wird zu einem sehr seltsamen Experiment genötigt. Da muss er durch.
Gewinner: Short Film Jury Award: U.S. Fiction

Thunder Road
Kurzspielfilm, USA, 13 min, Buch & Regie: Jim Cummings
Polizeibeamter Arnaud liebt seine Mutter. Er beteuert es bei ihrer Beerdigung voller Freude und Inbrunst.
Gewinner: Short Film Grand Jury Prize


23:00 Uhr
Georges Méliès –
Le voyage dans la lune – Die Reise zum Mond
und andere Kurzfilme
(OmU)

Frankreich 1902, 16 min Regie: Georges Méliès

Der französische Zauberkünstler und Regisseur Georges Méliès gründete 1896 eines der ersten Filmstudios der Geschichte und entwickelte u.a. die Stop-Motion-Technik. Leider verschwand ein Großteil seines Werkes auf tragische Weise – Méliès musste nach seinem Bankrott 1200 Filme als Material an die Schuhindustrie verkaufen. Von den 200, die erhalten geblieben sind, zeigen wir – neben der lange verschollen geglaubten und 1993 wiederentdeckten »Die Reise zum Mond« – einige Perlen.