Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:



Das gesamte Programm ansehen

So 08

18:00  Doku-Doppel-Abend #2:
Ge8en + Hamburger Gitter

in Anwesenheit der Regisseur*innen Sibylle Kappes und Marco Heinig sowie Oliver von Dobrowolski (PolizeiGrün)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Mädchen in Koffer
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche


Di 10

20:00  One World Berlin – Menschenrechte aktuell
XY Chelsea

mit anschließender Diskussion

Mi 11

20:00  Mietrebellen (OmeU)
in Anwesenheit des Filmteams
21:45  Parasite (OmeU)

Do 12

19:30  Parasite (OmeU)

Fr 13

keine Vorstellung 





Mi 18

18:00  Gundermann
20:15  Zurück auf Anfang
Cyril Tuschi: SommerHundeSöhne

in Anwesenheit des Regisseurs
22:30  Weitermachen Sanssouci (OmeU)


Fr 20

keine Vorstellung 




Di 24

keine Vorstellung 

Mi 25

keine Vorstellung 

Do 26

keine Vorstellung 

Fr 27

keine Vorstellung 




Di 31

keine Vorstellung 


Do 02

22:00  Jam (OmeU)

Fr 03

20:15  Parasite (OmeU)
22:30  Jam (OmeU)



Mo 06

20:00  Parasite (OmeU)
22:15  Jam (OmeU)

Di 07

20:00  Deckname Jenny (OmeU)
in Anwesenheit des Filmteams
22:30  Jam (OmeU)

Mi 08

22:15  Jam (OmeU)

Fortsetzung folgt…

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 Lichtblick-11-2019.pdf (1.6 MB)
 Lichtblick-12-2019.pdf (1.1 MB)
 One_World_Berlin_11_12.pdf (453 kB)

kurz gesehen Spezial

Der Kurzfilmtag im Lichtblick-Kino

Samstag, 21.12., ab 15:15 Uhr

Am 21.12. – dem kürzesten Tag des Jahres – wird in Deutschland der Kurzfilm gefeiert. Wir zeigen in 5 ausgesuchten Kurzfilmrollen eine bunte Mischung für jeden Geschmack!


15:15 Uhr
Prinzessin auf Probe

Puppentrickfilmprogramm, präsentiert von der Deutschen Kinemathek

Gesamtlänge: 62 min

Szenenfoto: »Die Prinzessin auf der Erbse«

Zum Kurzfilmtag am 21. Dezember 2019 präsentiert die Deutsche Kinemathek das Puppentrickfilmprogramm »Prinzessin auf Probe«. Die drei märchenhaften Geschichten erzählen von jungen Mädchen, die auf ganz eigene Weise ihr Glück finden. So durchbricht eine junge Frau durch ihre unvoreingenommene Liebe einen Zauberfluch, eine Prinzessin besteht den Erbsen-Test und eine kluge Bauerntochter erobert sich mit viel Geschick ihren Prinzen.


Die Schöne und das Tier
DDR 1977, 25 min, Regie: Katja Georgi
Ein Vater pflückt unerlaubter Weise eine Rose und muss dafür seine einzige Tochter einem Untier versprechen. Das junge Mädchen entdeckt nach einiger Zeit seine Zuneigung zu dem hässlichen, aber gutherzigen Wesen. Mit ihrer Liebe schafft sie es, den Zauberfluch zu durchbrechen. Aus dem Untier wird wieder ein Prinz und aus ihr eine Prinzessin.


Die Prinzessin auf der Erbse
DDR 1960, 15 min, Regie: Katja Georgi
Der Prinz soll heiraten, und so beginnt sein Vater mit der Suche nach einer passenden Frau. Sie soll nicht nur schön, sondern auch von besonderer Empfindlichkeit sein. Um das herauszufinden, gibt es den Erbsen-Test. Wer von den drei Bewerberinnen diesen besteht, darf den Prinzen heiraten.


Das Birnenmädchen
DDR 1989, 22 min, Regie: Horst J. Tappert
Ein Bauer besitzt einen Birnbaum, drei Töchter und ein Hühnchen. Jedes Jahr muss er dem König drei Körbe mit Birnen liefern. Eines Tages kann er den dritten nicht füllen und steckt kurzerhand seine jüngste Tochter hinein. Der Prinz entdeckt sie und verliebt sich. Der König ist gegen die Verbindung und sorgt für einige Hindernisse, bis die kluge Bauerntochter ihren Prinzen haben kann.



16:30 Uhr
Butterfahrt – Kurzfilmperlen barrierefrei aufgefädelt!

Kurzfilm barrierefrei, präsentiert vom KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival Hamburg

Gesamtlänge: 78 min

Szenenfoto: »Bär«

Das Programm präsentiert Preisträger und Highlights aus den vergangenen drei Festivaljahrgängen des KLAPPE AUF! Kurzfilmfestivals Hamburg. Das Festival findet alle zwei Jahre statt und wird von einem inklusiven Team organisiert und durchgeführt (mehr Infos: https://klappe-auf.com). Die acht Kurzfilme beschäftigen sich nicht zentral mit dem Thema Behinderung oder Inklusion, sondern behandeln die Themen vielschichtig und künstlerisch zugleich.

Die vielfältige Mischung aus Spiel-, Animations- und Dokumentarfilmen wurde mit Untertiteln für Hörgeschädigte und Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet.
Mit der App GRETA kann die Audio-Deskription im Vorfeld geladen werden.


Bär
Dokumentarfilm, D 2014, 8:14 min, Regie: Pascal Flörks
Mein Opa trug seine Vergangenheit stets mit sich. Manchmal war sie erkennbar in den Dingen, die er tat oder sagte. Aber selten sprach er darüber in klaren Worten. Erst jetzt, zurückblickend auf sein Leben und die Person, wie ich sie kannte, wird mir das Gewicht seines Erbes bewusst.


Kinoki
Dokumentarfilm, Frankreich 2013, 15 min, Regie: Léo Favier, Schroeter und Berger
Schön Leben, leicht gemacht! Deprimiert Sie das Leben? Langweilt Sie die Krise? Alle reden nur vom Wetter? Dann haben wir was für Sie. Das französisch-deutsche Team Léo Favier und »Schroeter und Berger« hat ein Super8- Archiv für Sie aufgestöbert und daraus einen dokufiktionalen Film gemacht. Portraitiert wird ein unbeugsames Dorf, dessen Bewohner bis heute einen Sonderweg gehen. Solidarität und Selbstorganisation werden hier groß geschrieben.


Silvano
Dokumentarfilm, D 2013, 7 min, Regie: Burkhard Plemper
Silvano, Elvis-Fan und Sänger seiner Lieder, fährt nach einem Kaffee Zuhause mit der S-Bahn zu seiner Arbeit im Musikprojekt »Barner 16«. Im Studio probt er mit seinem Anleiter und feilt mit seiner Gesangslehrerin an der Präsentation.


Elisa
Spielfilm, D 2016, 16 min, Regie: Kristina Shtubert
Elisa kratzt sich im Schlaf blutig. Das macht ihre Mutter wahnsinnig. Anstatt es jedoch als Zeichen wahrzunehmen, dass etwas nicht stimmt, fordert sie von Elisa sofort damit aufzuhören. Wird die Mutter wütender und wütender, weil Elisa sich kratzt oder ist es andersherum?


Rotkäppchen in dt. Gebärdensprache
Animation, D 2013, 7 min, Regie: Britt Dunse
Das Rotkäppchen wird von seiner Mutter durch den Wald zu seiner Oma geschickt. Es soll ihr einen Korb voller Leckereien bringen. Doch dann trifft es im Wald auf den Wolf und der trickst das Rotkäppchen aus.


Hermes & Aphrodite
Animation, D 2013, 10 min, Regie: Gregor Zootzky
Bis zur Pubertät dachten alle Sascha sei ein Mädchen. Die Familienharmonie wankt, als „Sascha“ pubertiert und erkennt, dass sie sich nicht so entwickelt wie die Mädchen im gleichen Alter. Dem Kind wächst ein kleiner Penis. Sascha vertraut sich irritiert der eigenen Mutter an, die das Kind mit dem Vater zusammen zum Arzt bringt. Diagnose: Zwischengeschlecht. Der Arzt empfiehlt das Kind am Genital zu operieren und dem einer Frau anzugleichen. Saschas Flucht in die Natur verhilft ihr die Vielfalt der Geschlechter als etwas völlig natürliches zu erkennen.


Herr und Frau Müller
Dokumentarfilm, D 2016, 14:35 min, Regie: Dominique Klein
Seit er vor 18 Jahren einen Schlaganfall mit schweren Folgen erlitt, kann Herr Müller nicht mehr sprechen. Nur noch ein Augenlied und einen Daumen kann er bewegen. Durch Augenzeichen führen er und seine Frau dennoch rege Unterhaltung und beweisen, dass wahre Liebe immer eine gemeinsame Sprache findet.


Homework
Spielfilm, D 2016, 7 min, Regie: Annika Pinske
Ein junger Vater, seine zwölfjährige Tochter, ein Nachtclub, zwei Geheimnisse und eine Lüge, die alles richten wird.



18:00 Uhr
Togo – Ein bisschen Geschichte und viel Gegenwart

in Anwesenheit des Regisseurs Jürgen Ellinghaus

Gesamtlänge: 64 min

Szenenfoto: »Das Feuer, der deutsche Pfennig…«

Der Filmemacher Jürgen Ellinghaus wird zwei Kurz-Dokumentarfilme zu Togo präsentieren: neben Rémi Jennequins Porträt eines jungen Erwachsenen in der Hauptstadt des westafrikanischen Landes, seinen eigenen, in dem er der deutschen Kolonialgeschichte nachspürt.


Das Feuer, der deutsche Pfennig und des Kaisers Funkstation (OmU)
Originaltitel: Togoland – Échos d’Empires, D/Frankreich 2017, 13 min, Regie: Jürgen Ellinghaus
Fragmente eines kolonialen Erbes: von 1884 bis 1914 gehörte »Togoland«, ein schmales Gebiet zwischen der britischen Gold Coast Colony und dem französischen Dahomey, zu den afrikanischen Kolonialbesitzungen des Deutschen Reiches. Die Togokolonie umfasste den Osten des heutigen Ghana und das Territorium der jetzigen Republik Togo. Togo war 1914 Schauplatz der ersten deutschen Kapitulation des Ersten Weltkrieges. Seit dem Ende des deutschen Kolonialreiches ist nunmehr ein Jahrhundert vergangen…


Heute Abend klopft mein Herz (OmU)
Originaltitel: Ce soir, mon cœur bat, Frankreich/Togo 2017, 51 min, Regie: Rémi Jennequin
Der Film skizziert den holprigen Weg der Jugend, er ist zugleich das Porträt von Espoir, 18 Jahre alt, der in Lomé, der Hauptstadt von Togo, lebt. Der Filmemacher Rémi Jennequin folgt ihm mit der Kamera, wohin auch immer dieser Weg führt. Espoirs Körper setzt damit den Rahmen für die Bilder einer Stadt, die schwer zu fassen ist. Zwischen Partys, Gesprächen mit Freunden und Freundinnen sucht Espoir Begehren und Sinn. Er möchte die Kamera loswerden, braucht keine Inszenierung von außen, der Wunsch nach Unabhängigkeit ist stark. Er ist wütend, tief im Inneren, doch vielleicht hält genau das ihn am Leben.

»Heute Abend klopft mein Herz« ist der letzte von fünf Filmen, die Rémi Jennequin über zehn Jahre hinweg zum Thema Jugend und Heranwachsen in Togo gedreht hat.



20:00 Uhr
interfilm präsentiert:
Shorts Attack - Golden Shorts (OmU)

Highlights aus dem Kurzfilmfestival interfilm 2019

Gesamtlänge: 90 min

Szenenfoto: »La Noria«

Malerischer Wahnsinn trifft Märchenfilm und Kindergrusel: Golden Shorts versammelt neun Kurzfilme, die dezembertauglich die Welt und das Leben reflektieren. Es wird ein Kind kommen und ein Ritter eine Influencerin vor dem Drachen retten. Animationsfiguren erleben Identitätserhellung und die Alten springen in den Jungbrunnen. – Die Filme liefen beim Kurzfilmefestival interfilm und sind erfolgreiche Highlights 2019.


Schuld
Spielfilm, D 2019, 4 min, Regie: Dietrich Brüggemann & Theodor Shitstorm
Kopfüber-Poesie – Von der Lust der Schuldzuweisungen: »Die Frau da hinten mit dem roten Kleid, die ist Schuld, dass es an Weihnachten nicht mehr schneit.«


What Do Dragons See In Girls Like Me
Spielfilm, Mexiko 2018 , 14 min, Regie: Gerard Mates Torres
Der mutige Ritter rettet die holde Maid aus den Fängen des Drachen. Doch der mittellose Retter genügt nicht den Ansprüchen der Influencer-Dame.


Brexicuted
Animation, England 2018, 6 min, Regie: Chris Shepherd
Brexit für Anfänger – Warum passiert der Brexit!? Britische Charaktere erzählen am Tag nach der Abstimmung darüber, was ihre Entscheidung begründet hat.


Tempus Fugit
Spielfilm, Frankreich 2019, 20 min, Regie: Lorenzo Recio
Jungbrunnenüberraschung – Es funktioniert: Nach dem Bad im Zauberfluss ist sie blutjung! Jetzt schnell weiter in die Stadt fahren und fesche Klamotten kaufen.


Bavure
Animation/Spielfilm, Frankreich 2018, 4 min, Regie: Donato Sansone
Malerischer Wahnsinn – Dickflüssige Farbe transformiert sich zum Schöpfungsmythos, der in 2001‘scher Manier über uns Bekanntes hinausschießt. In Handarbeit.


Facelift
Animation/Spielfilm, D 2019, 7 min, Regie: Dennis Stein-Schomburg & Jan Riesenbeck
Weltreflektion – Ausführungen über das Leben, den Tod, die Existenz und alles andere. Und dazu essenzielle Hirnakrobatik in bunter Fröhlichkeit.


El Agua
Spielfilm, Argentinien 2019, 14 min, Regie: Andrea Dargenio
Wasser-Groteske – Plötzlich ist alles Wasser verschwunden und niemand bemerkt es. Nur ein Hausmeister versucht, seinen Mitmenschen die Lage klar zu machen.


Inanimate
Animation, England 2018, 9 min, Regie: Lucia Bulgheroni
Animations-Dasein – Stop-Motion-Animation haucht Figuren Leben ein. Die Figur Katrine jedoch kommt darauf, dass sie „nur“ animiert ist. Sie findet das fatal.


La Noria
Animation, Spanien 2018, 12 min, Regie: Carlos Baena
Kindergrusel – Ein kleiner Junge, der gerne zeichnet und Riesenräder baut, trifft auf seltsame Kreaturen, die sein nächtliches Leben auf den Kopf stellen.



22:00 Uhr
interfilm präsentiert:
Sundance Film Festival Short Film Tour 2019 (OmU)

Gesamtlänge: 97 min

Szenenfoto: »Crude Oil«

Die Sundance Film Festival Short Film Tour 2019 präsentiert im typisch wilden und anspruchsvollen Sundance-Style in sieben Independent-Filmen die Gewinner und Highlights des diesjährigen Festivals.


Sometimes, I Think about Dying
Short Fiction, USA 2019, 12 min, director: Stefanie Abel Horowitz
Sie ist einsam, doch hat einen netten Job in einem kleinen Büro. Dort wird sie angesprochen: Wollen wir ins Kino gehen!?
Fran is thinking about dying, but a man in the office might want to date her. So they start… going to cimena.


Fast Horse
Short Fiction, Kanada 2018, 13:30 min, director: Alexandra Lazarowich
Er liebt Pferde, sie sind ihm die besten Freunde. Und er liebt Pferderennen: Die Blackfoot-Tradition kehrt in einer gefährlichen Indianer-Staffel zurück.
The Blackfoot bareback horse-racing tradition returns in the astonishingly dangerous Indian Relay. Siksika horseman Allison Red Crow struggles a lot.


Suicide by Sunlight
Short Fiction, USA 2018, 17 min, director: Nikyatu Jusu
Voller Blutgier will die Krankenschwester das Sorgerecht für ihre beiden Töchter wiedererlangen. Zwischen Arbeit und Privatleben beißt sie sich durch.
A day-walking Black vampire protected from the sun by her melanin, is forced to restrain her bloodlust to regain custody of her estranged daughters.


Muteum
Animation, Estland 2017, 4:10 min, director: Äggie Pak Yee Lee
Mit der Schulklasse ins Museum – gähn! Dauernd muss man leise sein und Spaß haben ist sowieso verboten. Da lässt man doch lieber der Fantasie freien Lauf.
Visiting a museum with your class — how boring! You always have to be quiet and you’re never allowed to have any fun.


Crude Oil
Short Fiction, USA 2018, 15:30 min, director: Christopher Good
Jenny befreit sich von einer vergifteten Freundschaft, träumt von Superman und lernt, eine magische Kraft, andere zu beeinflussen, zu nutzen.
Jenny breaks free from a toxic friendship and learns to harness her magical, useless superpower to make people smell intense.


The Minors
Short Fiction, USA 2018, 10 min, director: Robert Machoian
Ein Lebensabschnitt über einen Opa und seine Enkel, die Zukunft und die Vergangenheit und Musik, die immer wichtig bleiben wird.
A slice of life about a grandpa and his grandsons, the future and the past. Ande music that will be alive forever.


Brotherhood
Short Fiction, Kanada / Schweden 2018, 25 min, director: Meryam Joobeur
Der Sohn eines tunesischen Hirten kehrt nach langer Reise mit einer neuen Frau nach Hause zurück. Die Spannung zwischen Vater und Sohn steigt.
When a hardened Tunisian shepherd’s son returns home after a long journey with a new wife, tension rises between father and son.