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Zurück auf Anfang

Sebastian Schipper: Absolute Giganten

Montag, 7.3., 19:30 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs

D 1999, 81 min, Buch & Regie: Sebastian Schipper, mit Frank Giering, Florian Lukas, Antoine Monot Jr., Julia Hummer, Jochen Nickel, Albert Kitzl, Guido A. Schick, Silvana Bosi, Johannes Silberschneider, Barbara de Koy, Gustav-Peter Wöhler, Michael Siede, Hannes Hellmann, Peter Franke


Seit Jahren sind sie unzertrennlich, der nachdenkliche, melancholische Floyd, der großmäulige und doch so verletzliche Ricco und der gutmütige, ehrliche Walter. Floyd wird die Stadt am nächsten Tag verlassen. Nur eine Nacht trennt die Drei vom unwiderruflichen Abschied. Eine letzte Nacht, die es in sich haben muß, etwas ganz Besonderes, groß und unvergeßlich.

So ziehen Floyd, Ricco und Walter durch Kneipen, Straßen und Clubs, träumen, streiten, lachen. Hin- und hergerissen zwischen der Melancholie des Abschieds und der Euphorie für die letzten gemeinsamen Stunden erleben sie nochmals sämtliche Höhen und Tiefen ihrer Freundschaft. Und landen bei einem Kickerspiel, bei dem es auf einmal um Alles oder Nichts geht und eigentlich um noch viel mehr…


Im Anschluss zeigen wir den Film »Victoria« (21:30 Uhr).


Sebastian Schipper wurde am 8. Mai 1968 in Hannover geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1992–1995 Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München. Schipper arbeitete an den Münchner Kammerspielen und hatte bereits während des Studiums ein Auftritt in Sönke Wortmanns Kinokomödie »Kleine Haie« (1992).

Mit »Absolute Giganten« brachte Sebastian Schipper 1999 sein Spielfilmdebüt als Regisseur und Autor in die Kinos. Co-Produzent für X-Filme war wiederum Tom Tykwer. Der von der Kritik hoch gelobte Film wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Filmpreis in Silber.

Als Schauspieler war Schipper auch immer wieder aktiv aktiv. Für seine Hauptrolle in Tom Tykwers amouröser Dreiecksgeschichte »Drei« (2010) wurde er für den Preis der deutschen Filmkritik nominiert.

Im Februar 2015, rund sechs Jahre nach seiner letzen Regiearbeit »Mitte Ende August«, stellte Schipper im Wettbewerb der Berlinale sein neues Werk als Regisseur vor: »Victoria«. Beim Deutschen Filmpreis 2015 wurde der Film mit sechs Lolas ausgezeichnet, Schipper erhielt die Lola für die Beste Regie.


In der Reihe »Zurück auf Anfang« stellen Filmemacher ihre Frühwerke vor.