Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

heute:


Fr 28

keine Vorstellung 

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So 01

18:00  Deckname Jenny (OmeU)
in Anwesenheit des Filmteams
22:15  Parasite (OmeU)


Di 03

17:00  Euforia (OmU)
19:00  Japanese Experimental Films by Kei Shichiri (OmeU)
with Live Performance

in presence of the filmmaker and performing artist Tomomi Adachi



Fr 06

keine Vorstellung 


So 08

Zum Weltfrauentag:
16:15  Audre Lorde – The Berlin Years 1984 to 1992 (OmU)
in Anwesenheit der Regisseurin Dagmar Schultz
19:45  Little Women (OmU)

Mo 09

20:00  Paris Calligrammes (OmU)
in Anwesenheit der Regisseurin Ulrike Ottinger

Di 10

18:00  Parasite (OmeU)



Fr 13

keine Vorstellung 


So 15

16:15  Bis dann, mein Sohn (OmU)
19:30  Gotti’s Sneak-Review
präsentiert von Martin »Gotti« Gottschild

Mo 16

20:00  Audre Lorde – The Berlin Years 1984 to 1992 (OmU)
in Anwesenheit der Regisseurin Dagmar Schultz und der Co-Autorin Ika Hügel-Marshall

Di 17

18:00  Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland
anschließendes Gespräch mit Reiner Schiller-Dickhut (Respekt für Griechenland e.V.)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Sehnsucht Berlin – The City Named Desire
(OmeU)
in Anwesenheit des Regisseurs Peter Zach

Mi 18

18:00  Parasite (OmeU)

Do 19

19:30  Parasite (OmeU)

Fr 20

keine Vorstellung 


So 22

15:45  Paris Calligrammes (OmU)
18:00  Frau Wildenhahn
in Anwesenheit der Regisseurin Beate Middeke

Mo 23

18:00  Parasite (OmeU)
20:15  EXBlicks:
Der letzte Mieter – The Last Berliner
(OmeU)
Preview in presence of director Gregor Erler and actors Pegah Ferydoni and Matthias Ziesing



Do 26

18:00  Der letzte Mieter (OmeU)
19:30  Parasite (OmeU)

Fr 27

keine Vorstellung 

Sa 28

12:00  Hanns-Eisler-Tag 2020:
Brecht – Busch – Eisler:
Drei filmische Wiederentdeckungen aus den Jahren 1954/1966/1968

(Geschlossene Veranstaltung;
Bitte um Voranmeldung für zusätzliche Zuschauer)
14:45  Hanns-Eisler-Tag 2020:
Hitlerkantate

eine gemeinsame Veranstaltung der Ernst Busch-Gesellschaft mit der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft
19:15  Der Duft des Westpakets
in Anwesenheit der Regisseurinnen Maja Stieghorst und Brit-J. Grundel


Mo 30

18:00  Paris Calligrammes (OmU)
20:15  Berlin – Filme der Stadt
Frau Stern

in Anwesenheit des Regisseurs Anatol Schuster
22:00  Der letzte Mieter (OmeU)

Di 31

19:00  Reformorange
in Anwesenheit der Filmemacher Nicole König und Wolfgang Thies
22:15  Der letzte Mieter (OmeU)

Mi 01

18:15  Parasite (OmeU)
20:30  Berlin – Filme der Stadt
Berlinized
(OmeU)
in Anwesenheit von Regisseur Lucian Busse
22:15  Der letzte Mieter (OmeU)

Fortsetzung folgt…

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Zurück auf Anfang

Douglas Wolfsperger:
Probefahrt ins Paradies

Mittwoch, 23.10., 18:45 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs

D/Schweiz 1992, 85 min, Regie: Douglas Wolfsperger, Drehbuch: Douglas Wolfsperger und Klaus Gietinger, mit Barbara Auer, Christiane Hörbiger, Axel Milberg, Inge von Ambesser u.a.

Kann denn Liebe Sünde sein? Oder stecken in katholischen Priestertalaren doch echte Männer? Wenn ja, wohin mit ihnen? Bei dem jungen Pfarrer Strobel stellt sich die Frage nicht. Ist doch seine Freundin im neunten Monat schwanger und verlangt von ihm das Outing. Zu diesem Zweck hat sie sich in einen Bus mit Marienfanatikern geschmuggelt, den Strobel mit biblischem Zuspruch nach Lourdes begleiten soll.

Das allein wäre Zündstoff genug. Aber da gibt es noch den seligen Zerberus in Gestalt einer Nonne, dazu eine religiöse Exhibitionistin, einen renitenten Busfahrer, eine mysteriöse alte Lady und jede Menge frommes Fußvolk.

Douglas Wolfsperger treibt seine betende Bagage zu einem entlarvenden Versteckspiel aus lustvoller Lüge und artiger Askese. Am Ende dieses skurrilen Horrortrips, nach reichlich himmlischer Andacht und höllischem Gezeter strandet die Mannschaft in einer grauen Steinwüste. Dort, weit weg von der heiligen Bernadette, geschehen Zeichen und Wunder.


Douglas Wolfsperger (geb. 1957 in Zürich) wuchs am Bodensee auf. Seine ersten cineastischen Gehversuche machte er bereits in der Schule, herauskam der Super-8-Film »Die Begegnung der Jungfrau Maria mit John Travolta und deren Folgen«. Nach dem Abitur absolvierte er ein Regiepraktikum beim SWR. 1982 erfolgte der Umzug nach München, wo er an Produktionen der HFF mitarbeitete. Im Sommer 1985 entstand der erste eigene Spielfilm »Lebe kreuz und sterbe quer«. Seitdem arbeitet er als Autor und Regisseur für Dokumentar- und Spielfilme. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Sein aktueller Film »Scala Adieu – Von Windeln verweht« läuft derzeit in den Kinos.
Douglas Wolfsperger lebt und arbeitet in Berlin-Charlottenburg und am Bodensee.


In der Reihe »Zurück auf Anfang« stellen Filmemacher ihre Frühwerke vor.